Fachschaft Italienisch

Italienisch am Kepler-Gymnasium Weiden

Seit längerem besteht am Kepler-Gymnasium die Möglichkeit, Italienisch als spät beginnende Fremdsprache (ab der 10. Klasse) zu lernen und für drei Jahre (Jahrgangsstufen 10 – 12) diese Sprache anstelle der 2. Fremdsprache (Französisch oder Latein) zu belegen. Dieses Angebot wird von Schülerinnen und Schülern gerne genutzt, sodass bisher jedes Jahr eine Lerngruppe eingerichtet werden konnte.

Was spricht für Italienisch als weitere Fremdsprache?

  1. Italienisch ist eine der großen europäischen Kultursprachen.
  2. In der Bundesrepublik Deutschland leben ca. 570 000 Italiener.
  3. Italienisch muss können, wer später einmal in der Modebranche oder als Designer arbeiten will.
  4. Italien ist Urlaubsland, und wie schön ist es doch, wenn man die Sprache des Gastlandes sprechen kann!

Toskana

Da die Entscheidung, ab der 10. Klasse Italienisch als spät beginnende Fremdsprache zu wählen, Auswirkungen auf die Wahlmöglichkeiten für die Qualifikationsphase hat, ist es wichtig, sich bereits vorher zu informieren. Dies ist möglich über den in JgSt. 9 stattfindenden Informationsabend (Besuch dringend empfohlen) oder über die „Oberstufenbroschüre“ des Kultusministeriums.

Auf Erkundungstour in Macerata

Das P-Seminar Italienisch des Kepler-Gymnasiums erstellt einen Reiseführer für Jugendliche über Weidens Partnerstadt Macerata. Um selbst einen Eindruck von der Stadt zu bekommen, beschlossen vier Mitglieder des Seminars mit ihrer Lehrerin Ursula Bock dorthin zu reisen. Dies war dank eines Zuschusses vom Städtepartnerschaftsverein und der Stadt Weiden möglich. Vor Ort wurden die Schülerinnen sehr herzlich vom Verantwortlichen des Tourismusbüros Pierluigi Tordini empfangen. Dieser hatte auch ein Interview mit der Gruppe bei dem örtlichen Fernsehsender veranlasst, um das Projekt der Schülerinnen in Macerata vorzustellen.

In den zweieinhalb Tagen erwartete die Besucher ein volles Programm, um die Stadt und ihre Umgebung zu entdecken. Zunächst konnten sie bei herrlichstem Wetter alle Sehenswürdigkeiten der Stadt, z.B. das Sferisterio, das Theater und die Bibliothek erkunden und natürlich auch die Atmosphäre erleben. In Interviews mit Studenten und Bewohnern von Macerata erhielten die Schülerinnen weitere wichtige Informationen über das Leben in unserer Partnerstadt und über lokale Spezialitäten. Bei einem Treffen mit der stellvertretenden Bürgermeisterin konnte eine kleine Spende des Kepler-Gymnasiums für die erdbebengeschädigten Schulen in Macerata und Umgebung überreicht werden. Ein halber Tag stand auch zum Kennenlernen der Umgebung zur Verfügung. So konnten die Gäste einen sonnigen Vormittag am Meer und in einem nahegelegenen Naturschutzgebiet verbringen. Diese ganzen Eindrücke und neuen Informationen werden nun in den nächsten Wochen in den geplanten Reiseführer eingearbeitet.

„Una serata veneziana“

Diesem Motto wurde man am 2. Februar dieses Jahrs gerecht, als man in der Schulmensa längst verstorbene Legenden aus der berühmten italienischen Lagunenstadt umherlaufen sah. Nicht die echten, selbstverständlich, aber zweifellos unterhaltsame Nachstellungen. So wurde etwa der berühmte Maskenbauer Goldoni in ein lebhaftes Streitgespräch verwickelt und der galante Casanova schlenderte mit einer koketten Anekdote nach der anderen durch den Raum und verteilte hie und da rote Rosen unter den Damen. Hinter alle dem steckten die neun Mitglieder des P-Seminars, das knapp zwei Jahre unter Leitung der Lehrkräfte Frau Bock und Frau Ertl geführt worden ist. Es galt den Besucher nach Venedig zu entführen. Nicht nur in die alten Tage der Stadt, sondern auch in das berühmte Touristenzentrum von heute. Dafür wurden etliche Vorbereitungen getroffen, Pläne erstellt, verworfen und ausgefeilt. Auch am Tag der offenen Tür war das Seminar präsent: Im Raum, in dem die spätbeginnende Fremdsprache Italienisch präsentiert wurde, warben die verschiedenen Seminarmitglieder abwechselnd für ihre Veranstaltung und bastelten mit interessierten Kindern einfache, venezianische Masken aus Pappe, die mit Farbe, Federn und viel Glitzer versehen werden konnten. Auch in der Stadt Weiden selbst wurde Werbung gemacht. Flyer wurden entworfen und gedruckt, Plakate gestaltet und passende Orte in der Stadt aufgesucht. So wurde dem Seminar beispielsweise ein Schaufenster der Paracelsus Apotheke zuteil sowie ein Regal in der Buchhandlung Rupprecht in Weiden. Dass die Mühe sich bezahlt machte, zeigte sich als der lang erwartete Abend eintraf und alle Seminarmitglieder zusammen mit den beiden Lehrkräften nervös die letzten Vorbereitungen in der Mensa trafen. Von der Schule für Jungen und Mädchen gleichermaßen bereitgestellte Barockkostüme und die vorbereiteten italienischen und besonders venezianischen Speisen sollten dem Ganzen einen letzten Schliff und die richtige Würze verleihen. Danach galt es nur noch zu warten, bis die Gäste eintrafen. Es kamen viele Eltern der Schulgemeinschaft, die durch einen Elternbrief geladen wurden, doch auch einige andere Interessierte und Lehrkräfte des Kepler-Gymnasiums waren anwesend, um den Abend mit buntem Programm zu genießen: kurze Szenen, Geschichte, Musik, Tanz, Literatur und Informationen zur Stadt wurden unter anderem geboten. Die vielen Programmpunkte ergaben zusammen einen gelungenen Abend.

Nina Marino, P-Seminar Venezianischer Abend

Deutsches und europäisches eTwinning-Qualitätssiegel für das Projekt „Wunderbar Wandelbar“

Gymnasiasten überzeugen Jury mit Projekt über die Kulturgeschichte der Frau

Das Kepler-Gymnasium ist für sein europäisches Schulprojekt über die Rolle der Frau im Laufe der Zeit ausgezeichnet worden. Es erhielt für „Wunderbar wandelbar : viva la mamma!“ von der Jury das eTwinning-Qualitätssiegel 2016 für beispielhafte Internetprojekte. Damit verbunden sind hochwertige Sachpreise und Urkunden zur Anerkennung. Im Projekt haben sich Schülerinnen und Schüler mit der Bedeutung der Frau in der Gesellschaft befasst. Die 15- bis 18-Jährigen aus Deutschland gingen gemeinsam mit ihren Partnerschülern aus Italien der Frage nach, wie sich die Rolle im Laufe der Zeit gewandelt hat und welche kulturellen Unterschiede es zwischen Frauen aus beiden Ländern gibt. Sie untersuchten ihre Darstellung in der Mode, Musik und Kunst und veröffentlichten die Ergebnisse in einem eBook. Als gemeinsame Sprachen nutzten die Projektpartner Deutsch, Italienisch und Englisch.
„Ein spannendes Projekt, das nicht nur Frauen interessiert. Es regt zur kreativen Auseinandersetzung mit Rollenbildern an und öffnet durch die deutsch-italienische Kooperation neue Horizonte,“ so das Urteil der Jury.

Zum Europäischen Qualitätssiegel.

Über eTwinning

Mit dem eTwinning-Qualitätssiegel würdigt der Pädagogische Austauschdienst (PAD) des Sekretariats der Kultusministerkonferenz jährlich herausragende Schulpartnerschaften, die sich durch eine ausgeprägte Kooperation zwischen den Partnerklassen, kreativen Medieneinsatz sowie pädagogisch innovative Unterrichtskonzepte auszeichnen.
Schulen und vorschulische Einrichtungen können mithilfe von eTwinning Partnerschaften über das Internet aufbauen und digitale Medien in den Unterricht integrieren. Europaweit sind über 160.000 Schulen bei eTwinning angemeldet und nutzen die geschützte Plattform für ihre Projektarbeit. Als Teil des Programms Erasmus+ der Europäischen Union wird eTwinning von der Europäischen Kommission und der Kultusministerkonferenz gefördert. Die Nationale Koordinierungsstelle für eTwinning beim PAD unterstützt die teilnehmenden deutschen Schulen durch Beratung, Fortbildung und Unterrichtsmaterialien.

Antje Schmidt
Pädagogischer Austauschdienst (PAD) des Sekretariats der Kultusministerkonferenz
(leicht angepasster Text)

eTwinning Projekt „A tavola!“ erhält deutsches und europäisches Qualitätssiegel

Das Kepler-Gymnasium in Weiden ist für das Projekt „A Tavola“ für eine digitale europäische Schulpartnerschaft vom Pädagogischen Austauschdienst (PAD) ausgezeichnet worden. Mit dem eTwinning-Qualitätssiegel würdigt der Pädagogische Austauschdienst (PAD) des Sekretariats der Kultusministerkonferenz jährlich herausragende Schulpartnerschaften, die sich durch eine ausgeprägte Kooperation zwischen den Partnerklassen, kreativen Medieneinsatz sowie pädagogisch innovative Unterrichtskonzepte auszeichnen.
Die Schüler des Kepler-Gymnasiums kommunizierten mit ihren italienischen Partnern auf Italienisch, Deutsch und Englisch. Sie stellten sich gegenseitig ihre Herkunftskultur vor. “Ein gelungener Mix aus fachkundlichem Unterricht und einer großen Portion Innovationsfreude, der den Schülerinnen und Schülern viele kreative Freiraume lässt“, lobte die Jury das Projekt in ihrer Bewertung.
Bevor die Weidener Schüler auf persönliche Entdeckungstour mit dem alljährlich stattfindenden Schüleraustausch nach Mirandola in Italien fuhren, tauschen sie sich mit ihren italienischen Partnern aus. Erst stellten sie sich auf der Plattform vor und fanden so gemeinsame Interessen heraus. Dann wurden die Regionen Emilia-Romagna und die Oberpfalz näher erkundet. In internationalen Gruppen beschäftigten sich die Partner mit verschiedenen Themen. Interessiert recherchierten sie zu kulinarischen Traditionen, Geschichte, Legenden, Musik und Tänzen aus den beiden Partnerregionen. Die Oberpfälzer präsentierten ihren „Dotsch“. Sie sangen für die Italiener ein traditionelles Lied und bereiteten einen Tanz vor, den ihre italienischen Partner dann auch mit tanzen sollten. Auch geschichtlich Interessierte kamen auf ihre Kosten. Sie präsentierten Legenden und erzählten zum Beispiel die Geschichte des tapferen Johann Grünwald, der Weiden im zweiten Weltkrieg vor einer Katastrophe bewahrte. Die Italiener stellten ihre Region ebenfalls vor. Für die Schüler war es ein besonderes Erlebnis, dass sie vor Ort in Mirandola mit einer italienischen Oma Nudelteig selbst herstellten und Tortellini füllen und formen konnten.
Zur Zusammenarbeit vor und nach dem realen Treffen setzten die Gruppen die Internet-Arbeitsplattform von eTwinning ein und nutzten den virtuellen Klassenraum TwinSpace. Die Ideen wurden auf sehr vielfältige Weisen präsentiert und festgehalten. Um ihre Fähigkeiten mit verschiedenen Webtools umzugehen, auch den anderen Teilnehmern am Projekt zur Verfügung zu stellen, fertigten die Schüler und Schülerinnen schließlich auch noch Webtutorials an.

Zum Europäischen Qualitätssiegel.

Projektarbeit in Mirandola

Pasta herstellen mit Nonna Marta

„Madrelingua italiana“ am Kepler

Eine Italienischstunde der besonderen Art konnten die Schülerinnen und Schüler der Italienischkurse der elften und zwölften Jahrgangsstufe des Kepler-Gymnasiums erleben, als ihnen eine italienische madrelingua (Muttersprachlerin) Rede und Antwort stand. Die aus der Nähe von Treviso stammende Bruna Brilisotto wohnt schon seit vielen Jahren in Deutschland. Sie hatte sich bereit erklärt, mit den Jugendlichen ins Gespräch zu kommen und von ihren Erfahrungen zu berichten. Die Schülerinnen und Schüler hatten zuvor im Italienischunterricht Fragen zu Land und Leuten, zu Unterschieden zwischen Italien und Deutschland, aber auch zum Leben ihres Gastes vorbereitet. Die sehr dynamische Italienerin schaffte es schnell, die Italienischlerner in ihren Bann zu ziehen und es entwickelte sich ein interessantes Gespräch, ganz auf Italienisch. Sicherlich ein Erlebnis für die Schülerinnen und Schüler, die ihre Fremdsprachenkenntnisse erfolgreich anwenden konnten und eine Freude für die Lehrkräfte, zu sehen, wie gut sich ihre Schüler in der Fremdsprache zurechtfinden.

Die Schüler und Schülerinnen im Gespräch mit Bruna Brilisotto.

Kepler-Gymnasium holt zum dritten Mal in Folge das eTwinning Qualitätssiegel

Teilnehmer

Was ist eigentlich typisch italienisch und was ist typisch deutsch? Schüler und Schülerinnen des Kepler-Gymnasiums beschäftigten sich mit dieser Frage im Projekt “Beyond Vorurteile“ und arbeiteten erfolgreich über das Internet mit einer Klasse aus Italien zusammen. Dabei nutzten sie die Arbeitsplattform von eTwinning, dem Netzwerk für Schulen in Europa, und präsentierten ihre Projektergebnisse im virtuellen Klassenraum TwinSpace. Die Jury zeichnete die Weidener Schule für das beispielhafte Internetprojekt mit dem eTwinning-Qualitätssiegel aus, mit dem Siegel ist ein Preisgeld verbunden. Bereits in den beiden vorhergehenden Schuljahren waren Keplerianer bei eTwinning erfolgreich und holten sich je einmal im Fach Französisch und Italienisch das Qualitätssiegel.

Im Projekt des letzten Schuljahres sollten die deutschen und italienischen Jugendlichen ihre eigenen Vorurteile erkennen und überwinden. Beispielsweise führten sie in gemischten Teams eine Online-Umfrage über Deutsche und Italiener durch. Die Ergebnisse diskutierten sie mit anderen Teams ihres Projekts auf der Online-Plattform im Netz. Alle Team-Ergebnisse haben die Jugendlichen in einem eBook festgehalten. “Das Ziel des Projekts, Vorurteile abzubauen und für interkulturelle Begegnung zu sorgen, ist absolut gelungen”, urteilt die Jury.

Das eTwinning-Qualitätssiegel ist eine Auszeichnung, die der Pädagogische Austauschdienst (PAD) des Sekretariats der Kultusministerkonferenz jährlich an Schulpartnerschaften vergibt, die herausragende mediengestützte Projektarbeit leisten. Eine Jury aus Bildungsexpertinnen und -experten begutachtet die Projekte nach Kriterien wie pädagogische Innovation, Schüleraktivität sowie dem kreativen Einsatz digitaler Medien.

eTwinning ermöglicht Schulen in ganz Europa, Schulpartnerschaften über das Internet aufzubauen und digital gestützte Projekte durchzuführen. Als Teil des Programms Erasmus+ der Europäischen Union wird eTwinning von der Europäischen Kommission und der Kultusministerkonferenz gefördert. Europaweit sind derzeit über 125.000 Schulen bei eTwinning angemeldet. Der PAD ist in Deutschland die Nationale Koordinierungsstelle für eTwinning. Er unterstützt die Schulen durch Beratung, Fortbildung und Unterrichtsmaterialien.

Neben dem nationalen Qualitätssiegel wurde das Projekt Ende Oktober nun zusätzlich auf höchster europäischer Ebene anerkannt und mit dem Europäischen Qualitätssiegel ausgezeichnet.

Zum Europäischen Qualitätssiegel.

Das eTwinning Projekt im Fach Italienisch gewinnt das nationale und europäische Qualitätssiegel

Teilnehmer

Ri-cominciamo: eine kollaborativ geschriebene Geschichte. Das war der Titel des eTwinning Projektes im Fach Italienisch im letzten Schuljahr. Die Italienischschüler der Jahrgangsstufe 10 und die Teilnehmer am Schüleraustausch mit Carpi nahmen an dem Projekt teil.
Der Titel „Ri-cominciamo“ - zu Deutsch: fangen wir wieder an – bezieht sich zu einen darauf, dass die Schulpartnerschaft trotz des schweren Erdbebens in der Emilia-Romagna in diesem Jahr fortgesetzt werden konnte und zum anderen darauf, dass wir uns nun zum zweiten Mal an solch ein Projekt heranwagten.
Das Ergebnis sollte eine von italienischen und deutschen Schülern gemeinsam verfasste Geschichte sein. Dazu wurde von Beginn des Schuljahres an gearbeitet. Zunächst stellten sich die Schüler gegenseitig mit selbst gedrehten Videos vor. Sie präsentierten die jeweilige Heimatstadt und Region auf einer selbst erstellten Internetseite, ermittelten mittels einer Umfrage Themen, die in die Geschichte einfließen sollten und begannen dann schließlich beim Aufenthalt in Italien an konkreten Vorschlägen für die Geschichte zu arbeiten. Diese Ideen wurden im Anschluss in der abwechselnd von deutschen und italienischen Schülern geschriebenen Geschichte verwirklicht. Beim Aufenthalt der Italiener in Weiden wurde die Geschichte endgültig fertiggestellt und mit passender Musikuntermalung am Abschlussabend vorgestellt.
Der mit Illustrationen versehene Text wurde außerdem als E-Book veröffentlicht. Die Kommunikations- und Arbeitssprachen waren Italienisch, Deutsch und Englisch, wodurch die Schüler ihre Fähigkeiten in der Fremdsprache ausbauen konnten. Darüber hinaus wurde Teamarbeit, sogar über Landesgrenzen hinweg, gefördert.
Das eTwinning-Qualitätssiegel ist eine Auszeichnung, die von einer unabhängigen Jury aus Bildungsexperten vergeben wird. Die Jury begutachtet die Projekte nach Kriterien wie pädagogischer Innovation, Schüleraktivität sowie dem kreativen Einsatz digitaler Medien. Die Schule erhält eine Ehrentafel und ein Preisgeld in Höhe von 300 Euro.
Nachdem das Projekt auf nationaler Ebene ausgezeichnet wurde, wurde es Ende Oktober auch auf höchster europäischer Ebene anerkannt und erhielt zusätzlich das europäische Qualitätssiegel.

Zum Europäischen Qualitätssiegel.

Zum e-Book des Projekts (externer Link).

Italienisch im Kindergarten

Kepler-Schüler und -Schülerinnen durften sich jetzt auch mal als Lehrer versuchen und zwar in den Kindergärten Sankt Elisabeth und Tohuwabohu. Zehn engagierte Schüler aus den Italienischkursen der Q11 und Q12 hatten sich bereit erklärt den Kindern ein wenig Italienisch beizubringen. Im Rahmen der deutsch-italienischen Woche hatte die Stadt Weiden ein buntes Programm aufgestellt, wozu auch der Erlebnissprachkurs in den Kindergärten zählte. Das Ziel war den Kleinen ein italienisches Kinderlied beizubringen. Mit viel Phantasie hatten sich die Kepler-Schüler überlegt, wie man den Inhalt des Liedes Ci vuole un fiore und die dazugehörigen Wörter vermitteln könnte. Es stellte sich als große Herausforderung für beide Seiten heraus. Die Mühe wurde allerdings mit guten Erfolgen gekrönt. Außerdem lernten die Kindergartenkinder, wie sie in der Eisdiele ihr Lieblingseis auf Italienisch bestellen können. Fragola - Erdbeere - war dabei der absolute Renner. Ihre neuerlernten Kenntnisse konnten sie dann am Ende unter Beweis stellen, als sie vor der italienischen Delegation aus Macerata auf der Treppe des Alten Rathauses ihr Lied zum Besten gaben und dann mit einem italienischen Eis belohnt wurden. Spaß hatten bei diesem Projekt sicherlich alle Beteiligten. Die kleinen „Schüler“ warten schon sehnsüchtig darauf, dass ihre „Lehrer“ mal wieder bei ihnen vorbeischauen. Als Nebeneffekt dieser Arbeit mit den Kindern hat der eine oder andere Schüler vielleicht sogar seine pädagogische Ader entdeckt.

Besuch in der Eisdiele

Besuch in der Eisdiele.

Der Italienischchor auf der Rathaustreppe

Der Italienischchor auf der Rathaustreppe.