Personorientierte Schulkultur

Am Kepler-Gymnasium spielt die personorientierte Schulkultur eine zentrale Rolle. Die Schule unterstützt die Kinder und Jugendlichen dabei, ihre Begabungen und Potenziale zu entdecken und zur Entfaltung zu bringen. Ein Schwerpunkt unserer Arbeit liegt darauf, die Schüler zu Selbstständigkeit und sozialer Verantwortung anzuleiten. Es geht uns nicht nur darum, Schwächen zu beheben, sondern vor allem auch Stärken zu fördern.

Um diesem Anspruch gerecht werden zu können, haben wir eine Reihe von Neuerungen implementiert:

Individuelle Unterstützung und Förderung

Außerhalb des regulären Unterrichts finden die Schüler Ansprechpartner, die sie bei schulischen Anliegen unterstützen. Zusätzlich zum Beratungslehrer und der Schulpsychologin stehen Stufenbetreuer, Verbindungslehrer und Mentoren für interessierte und begabte Schüler zur Verfügung. Um bei fachlichen Problemen weiterzuhelfen, bieten Fachlehrkräfte eine offene Lernsprechstunde an. Wer Unterrichtsstoff nicht verstanden hat, Hilfestellung für eine bevorstehende Schulaufgabe sucht oder merkt, dass Wissensgrundlagen wackelig sind, kann hier unangemeldet vorbeikommen, nachfragen und sich Hilfe holen. Eine Übersicht über diese Begleitstrukturen finden Sie hier:

Stärkung der sozialen Kompetenzen

Seit diesem Schuljahr fördert das Kepler-Gymnasium die Kinder und Jugendlichen im sozialen Bereich durch im Stundenplan verankerte Stunden: In der 5. Jahrgangsstufe finden die Schüler in einer Ich-Du-Wir-Stunde Zeit, ihre personalen und sozialen Kompetenzen auszubilden.
In der 7. Jahrgangsstufe bieten wir den Schülern im Rahmen von Coaching institutionalisierte, regelmäßige Gespräche zwischen einer Lehrkraft und einem Schüler bzw. einer Schülergruppe an, um den Kindern und Jugendlichen Gelegenheit zu geben, das eigene Verhalten im Schulalltag zu reflektieren sowie Lösungen für Lernschwierigkeiten zu suchen und einzuüben. Gerade in diesem Alter profitieren die Kinder und Jugendlichen in ihrer Entwicklung von Begleitung, Kontinuität und Hilfe besonders.
Auch soziale Projekte mit Kindergärten, Grundschulen etc. können in diesen Stunden verwirklicht werden. So hat eine 7. Klasse im vergangenen Schuljahr einen „Piraten-Parcours“ für Vorschulkinder entworfen und durchgeführt, der von den Jungen und Mädchen begeistert angenommen wurde.