Schülerforschungswerkstatt

Überblick:

Seit dem Schuljahr 2017/18 gibt es eine Neuerung am Kepler: die Schülerforschungswerkstatt.

In zwei eigens dafür konzipierten Räumen können Schülerinnen und Schüler von der fünften bis zur zwölften Jahrgangsstufe ihren Forscherdrang ausleben.
An den Nachmittagen von Montag bis Donnerstag gibt es zahlreiche Workshops, in denen die Kinder und Jugendlichen experimentieren, basteln undprogrammieren. Unterstützt werden sie dabei natürlich von fachkundigen Mentoren – das sind meistens Lehrkräfte, aber auch externe Fachkräfte.
Dabei arbeiten wir eng mit verschiedenen Firmen aus der Region zusammen, die uns finanziell, materiell und auch mit ihrem großen „Know-how“ zur Seite stehen.
Unser Ziel für die kommenden Jahre ist es, unser Angebot beständig auszubauen und unsere Kontakte zur Hochschule und zur Wirtschaft weiter zu intensivieren, um den interessierten Schülerinnen und Schülern die Möglichkeiten zu geben, ihre naturwissenschaftlichen Begabungen zu entfalten.

Die Firma novem engagiert sich in der Schülerforschungswerkstatt (SFW) des Kepler-Gymnasiums Weiden

Der Einsatz eines hochwertigen Mikroskops war nötig für die realitätsnahen Schülerversuche, die sich Mitarbeiter des Labors der Firma novem ausgedacht haben. Diplom-Chemikerin Frau von Rekowski hat sich für die 15 Schüler des biologisch-chemischen Praktikums bei Herrn StR Johannes Pausch das Auftragen von selbstgemischter Farbe bzw. Pigmenten auf Furniere überlegt. Mehr Praxisnähe ist kaum möglich, ist doch die Firma novem mit Hauptsitz in Vorbach der Weltmarktführer für qualitativ hochwertige Zierteile und dekorative Funktionselemente im Automobilinnenraum. Zu den Kunden zählen die renommiertesten Hersteller im Premiumsegment wie Audi, BMW, Daimler, Porsche oder Maserati. Diese Abnehmer schätzen die innovative Technik, die Exklusivität sowie das edle Design der Produkte. Die Schüler staunten nicht schlecht über die Erklärungen von Diplom-Ingenieurin Tanja Braun, denn die für die Ansicht mitgebrachten Furnier-Elemente waren zum Teil sogar beleuchtet.
Für die weitere Arbeit in der SFW wurde ein Farbspektrometer dauerhaft überlassen. Damit konnten die endgültigen Farben auf dem Holz exakt bestimmt werden. Denn schnell wurde innerhalb der sieben Praktikums-Einheiten klar: Die Art des Auftragens (gewischt oder gestrichen) spielt eine Rolle, die Art der Holzvorbehandlung spielt auch eine Rolle ebenso wie die Art der Farbzusammensetzung. Die genauen chemischen Messungen sowie die vermuteten biologischen Begründungen wurden dann in den Abschlusspräsentationen vorgestellt. Die Experten-Jury bildeten Herr Kreis (Holzwissenschaftler) sowie Herr Döhler, die den Schüler bei allen Versuchen mit Rat und Tatzur Seite standen. Tiefgreifendere Fragen aus ihrer langjährigen Erfahrung in der Holzverarbeitung könnten die Schüler nun zumindest theoretisch angehen. Herr StR Heiß hofft darauf, dass mindestens ein Schüler-Forscher im wahrsten Sinne des Wortes tiefer in die Materie eindringt. Das fachliche Rüstzeug sowie die Utensilien haben sie nun erhalten. Der federführende Pate der Kooperation Markus Wittmann (Produktionschef für die weltweiten Standorte) hat die 15 Schüler abschließend zu einer Besichtigung der Produktionsstätten nach Vorbach eingeladen.

Bilder und Text von J. Heiß [Schuljahr 2018/19]

Der Schülerforschungswerkstatt-Tag am Kepler

130 begeistere Schülerinnen und Schüler, 3 Werkstatträume und 10 Workshops – das ist die erfolgreiche Bilanz der Schülerforschungswerkstatt bereits im zweiten Jahr ihres Bestehens!

Weil die Schülerinnen und Schüler hauptsächlich in ihren Workshops basteln und tüfteln und die Arbeit der anderen Gruppen gar nicht so kennen, bot der Schülerforschungswerkstatt-Tag die Möglichkeit, dass sich die Jungs und Mädels gegenseitig ihre Werkstätten vorstellen und sich gegenseitig besuchen konnten. Es war sehr viel geboten: Von Knobel- und Bastelspielen über das Programmieren von Robotern bis zum Löten von kleinen Figuren mit LED’s konnte man nicht nur Vieles bestaunen, sondern gleich praktisch ausprobieren. Nicht nur einmal war danach unter den Schülern der Ausspruch zu hören: „Das ist ja toll, was die in dem Kurs machen – den möchte ich auch noch besuchen.“

Bevor der Startschuss für alle teilnehmenden Schülerinnen und Schüler der SFW gegeben wurde, durften erst die Viertklässler der Clausnitzer- Schule die SFW am Kepler besuchen. Zunächst erhielten sie in einem kurzen Vortrag von unseren IT-Spezialisten Einblicke in die Programmier-Technik mit Arduino und danach haben die Grundschüler in vier Stationen das weitere Angebot der verschiedenen Werkstätten kennengelernt und mit großer Begeisterung auch Vieles ausprobiert.

Weitere Eindrücke finden Sie im Bericht im ONetz.

V. Haucke [Schuljahr 2018/19]

Web-Entwicklung mit Witt-Weiden am Kepler

Technikbegeistere Schülerinnen und Schüler des Kepler-Gymnasiums gewannen dank der Witt-Gruppe, die bei uns am Kepler einen Schulkurs durchführte, Einblicke in die Welt des Programmierens. Das Duali-Team vermittelte gemeinsam mit Kollegen aus der IT die Basics in Sachen HTML, CSS und Java Script. In bisher dreizehn Doppelschulstunden haben die Teilnehmer seit Herbst 2018 nicht nur ihre Programmierkenntnisse ausgebaut, sondern auch eigenständig an einer Website gebaut und designt. Nachdem alle Kursstunden erfolgreich absolviert wurden, stellten die Teilnehmer in der Witt-Zentrale in Weiden Ende Februar ihre bisherigen Ergebnisse vor. Anschließend startet der Kurs nun in die eigenständige Projektphase.

Dass die Schüler bereits fit im Programmieren und Coden sind, bewiesen sie bei einem Besuch in der Zentrale der Witt-Gruppe Ende Februar. Nach der Präsentation des bisherigen Status der selbst entwickelten Website erhielten die Gäste Einblicke hinter die Kulissen des Unternehmens und lernten bei einem Speed-Dating die verschiedenen IT-und E-Commerce-Abteilungen der Witt-Gruppe aus erster Hand kennen.

V. Haucke [Schuljahr 2018/19]

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