Fachschaft Französisch

(verantwortlich: Frau Birgit Memmel)

Überblick:

Aktivitäten der Fachschaft Französisch

Wettbewerbe

W- und P-Seminare

Schüleraustausch

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Französisch "live" am Kepler-Gymnasium

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,

das Bayerische Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst hat dem Kepler-Gymnasium als Stammschule für das Schuljahr 2017/18 Frau Olivia Didiot als Fremdsprachenassistenzkraft für das Fach Französisch zugewiesen. Frau Didiot wird bis zum 31. Mai 2018 an unserer Schule eingesetzt sein und die Fachlehrer für Französisch im Unterricht unterstützen. Gleichzeitig wird Frau Didiot auch an der Sophie-Scholl-Realschule mit vier Stunden eingesetzt.
Zu ihrem Aufgabenbereich gehören unter anderem die Unterstützung der Arbeit des Studienseminars, die Vermittlung von französischer Landeskunde im Unterricht aller Klassen, die Erstellung von Unterrichtsmaterialien, die Mitwirkung beim Aufbau mit Kontakten, z.B. beim Schüler-Austausch. Sie profitiert aber auch von ihrem Aufenthalt an einer deutschen Schule, indem sie bei Hospitationen in verschiedenen Fächern das deutsche Schulsystem kennenlernt. Außerhalb ihres einsatz an den Schulen bekommt sie ausreichend Gelegenheit, sich etwa an der Universität fortzubilden bzw. Bayern und Deutschland kennzulernen.
Wir wünschen ihr einen erfolgreichen Aufenthalt in Bayern und danken ihr schon jetzt für ihr Engagement.

Birgit Memmel
(Fachbetreuerin Französisch)

Und jetzt stellt sich Olivia am besten einmal selbst vor:
Ich heiße Olivia und bin 22. Ich bin in Paris geboren und in Saint Germain en Laye (in der Nähe von Paris) aufgewachsen. An der Universität Sorbonne Paris III habe ich die erste vier Semester meines Bachelors „Deutsch-französische Philologie“ absolviert. Es bezieht sich auf Grammatik, Übersetzung, Geschichte, Literatur, Zivilisation… Die zwei letzten Semester habe ich an der Freien Universität Berlin als Erasmus Jahr studiert.
Seit circa fünf Jahren möchte ich als deutsche Lehrerin in Frankreich arbeiten aber dank diesem Jahr haben sich meine Pläne verändert: nicht mehr in Frankreich, sondern überall; Nicht nur deutsch, sondern auch Französisch.
Seit Oktober arbeite ich als „Lehrkraft Assistentin“, beim Kepler Gymnasium und bei der Sophie Scholl Realschule. Eine Fremdsprache Assistentin kümmert sich nicht um ganze Klassen, sondern um die Hälfte, sie kann auch mit dem Lehrer die Kurse halten. Ich habe die Möglichkeit, mehrere Sachen zu erledigen. Zum Beispiel darf ich Kleingruppen oder Unterrichtsabschnitten übernehmen. Ich kann auch Unterrichtsmaterialen, Aktivitäten erstellen.
In Frankreich könnte ich mit 24 schon mein Arbeitsleben anfangen. Ich brauche noch Zeit, um den Beruf zu entdecken. Dieses Jahr ist eine Gelegenheit, um Erfahrung zu sammeln.

Das Schuljahr 2016/17 am Kepler- Gymnasium - L’année scolaire 2016/17 au Lycée Kepler

Neben dem ganz alltäglichen Unterrichtsgeschehen im Fach Französisch, wo sich Schülerinnen und Schüler in den verschiedenen Klassen und Kursen dem Studium der französischen Sprache und der französischen Landeskunde widmeten, gab es auch in diesem Schuljahr vielfältige außerunterrichtliche Aktivitäten.

Höhepunkt war wie jedes Schuljahr der deutsch-französische Tag (La Journée franco-allemande) im Januar. Neben vielen Aktivitäten in den einzelnen Klassen gab es eine Ausstellung zur Geschichte der deutsch-französischen Freundschaft und zum Schüleraustausch zwischen dem Kepler-Gymnasium und dem Collège de la Paix in Issy-les-Moulineaux, der Partnerstadt Weidens. Die Städtepartnerschaft besteht schon seit 1954, die Schulpartnerschaft fand heuer im 39. Jahr statt.

Auch heuer wurde anlässlich der Feierlichkeiten rund um den Deutsch-Französischen Tag eine beliebte Tradition am Kepler-Gymnasium fortgesetzt. Das Direktorat, das Cafeteria - Team und die Fachschaft Französisch hatten zur „Kulinarischen Mittagspause“ geladen. Die Damen und Herren des Eltern-Cafés boten wie immer leckere französische Spezialitäten in der Mensa an und bereiteten so den „Nährboden“ für eine kleine Feierstunde mitten im Alltag der großen Schulfamilie. Jedes Jahr erinnern sich Schüler in Frankreich und Deutschland gemeinsam an die Unterzeichnung des sogenannten „Elysée-Vertrags“ am 22. Januar 1963 durch Bundeskanzler Adenauer und Staatspräsident De Gaulle. Dieser historisch wichtige Vertrag bildete die Grundlage für den Ausbau der deutsch-französischen Beziehungen.
Neben französischen Köstlichkeiten wie verschiedenen Tartes, Quiches und Baguettes waren wie immer die Crêpes au chocolat und Desserts wie Mousse au chocolat der absolute „Renner“.
Dazu lauschten SchülerInnen und KollegInnen dem beeindruckenden Vortrag der Instrumentalisten und ihrer Sängerin aus der Klasse 9d. Amelie Löw sang das geschichtsträchtige Chanson "Göttingen" von Barbara und "Je Veux" von Zaz. Benedikt Gailer (Q12) trug seine heitere Geschichte von dem Schuh, der aus seiner Perspektive am Fuss seines Trägers Paris erkundet, in deutscher und französischer Sprache vor. Außerdem wurde der Hahn, das neue Maskottchen der Fachschaft Französisch, "getauft". Im Rahmen eines Wettbewerbs der 6. Klassen hatten die Schülerinnen und Schüler Vorschläge für einen deutsch-französischen Namen eingereicht. Fachbetreuerin Birgit Memmel konnte der Siegerin Elisa Hering gratulieren, die mit ihrem Vorschlag "Federico" überzeugen konnte. Der Hahn ist also nicht "tot" am Kepler-Gymnasium, im Gegenteil: "Le coq est là"!

Ebenfalls im Rahmen des Deutsch-Französischen Tages durften die SchülerInnen und Schüler aller Jahrgangsstufen an einem «Chansons Spectacle» teilnehmen. Am Donnerstag, den 26. Januar 2017 besuchten die Franzosen Hervé Glatigny und Isabelle Günther unsere Schule. Sie trugen als «Duo d'Accord(s)» französische Chansons vor und sangen auch gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern.

Mit großem Einsatz, vor allem auch von Schülerseite, war die Fachschaft Französisch in diesem Schuljahr am Tag der offenen Tür wieder mit einem „Französischen Klassenzimmer“ vertreten, das sehr viele interessierte Besucher anzog. Hier gilt allen beteiligten SchülerInnen und Kolleginnen, die das Fach Französisch am Kepler-Gymnasium präsentiert haben, großer Dank für ihr Engagement.

Birgit Memmel, Fachbetreuerin Französisch

FranceMobil bringt am Kepler-Gymnasium Französisch ins Klassenzimmer!

Was ist das FranceMobil?

„Französisch ist so schwierig“, heißt es oft. Das muss nicht immer so sein. Das Programm FranceMobil beweist, dass man eine Fremdsprache spielerisch leicht und mit jeder Menge Spaß erlernen kann.
Zwölf französische Lektorinnen und Lektoren sind auf Deutschlands Straßen mit ihren Renault Kangoos unterwegs. Sie haben den Auftrag, deutsche Schulen zu besuchen und Kinder und Jugendliche aller Altersgruppen spielerisch für Frankreich und die französische Sprache zu begeistern. Im Gepäck hat das junge Team ein frisches und oft überraschendes Bild seines Landes. Zum Einsatz kommen Spiele, aktuelle frankophone Musik, Zeitschriften, Filme – alles was Spaß und neugierig macht! Der FranceMobil-Besuch bereitet nicht nur Lust auf das Erlernen der französischen Sprache, sondern auch auf eine internationale Mobilitätserfahrung.
Ihr wichtigstes Ziel dabei: Kinder und Jugendliche an Schulen spielerisch für die französische Sprache und Kultur zu begeistern und ein attraktives, freundliches und aktuelles Frankreichbild zu vermitteln.
Auch möchten die LektorInnen die Angst vor der neuen Sprache nehmen und den SchülerInnen zeigen, was sie schon alles auf Französisch kennen. Mit den FranceMobil-Lektoren aktivieren die Schüler alle ihre Kenntnisse über Frankreich und die Frankophonie. Gleichzeitig werden sie über die Möglichkeiten informiert, die sich durch Französisch bzw. eine Mobilitätserfahrung bieten. Dafür können die LektorInnen auch über die verschiedenen Stipendien für Aufenthalte, Studium und Praktika in Frankreich hinweisen. Darüber hinaus zeigen sie auf, wie Französischkenntnisse die Chancen auf dem Arbeitsmarkt erhöhen.
Im Schuljahr 2015-2016 haben die 12 FranceMobil Lektoren 1023 Schulen besucht und über 75.000 deutsche Schüler getroffen! Insgesamt sind sie mehr als 160 000 Kilometer durch Deutschland gefahren. Zwischen 2002 und 2016 haben die FranceMobil-Referenten mehr als 1.102.000 Schüler getroffen. (Weitere Infos unter: https://muenchen.institutfrancais.de/bildung/lehrprojekte/francemobil)

Am Kepler-Gymnasium nahmen die 9. Klassen und Schüler der Q11/Q12 an diesem Workshop teil, der vom Institut Français Munich angeboten wird. Lektorin Karen Defour vom Stützpunkt Erlangen verstand es, die Schülerinnen und Schüler aus der Reserve zu locken und ihnen spielerisch und im Team die Freude an der französischen Sprache zu vermitteln. Sie animierte die Schüler mit Quizaufgaben, Pantomime, Wort- und Musikrätseln dazu, die französische Sprache ganz selbstverständlich und ohne Hemmungen als sprachliches Mittel zu verwenden. Die Schüler fanden es toll, sich mit einer "echten" Französin unterhalten zu können und hatten sehr viel Spaß, was die Fotos beweisen.

Die Lektorin hatte auch eine große Auswahl an Informationsmaterial in ihrem schicken Kangoo mitgebracht, um die Fragen der Schüler nach Stipendien, Praktika und Berufsmöglichkeiten in einem französischsprachigen Land zu beantworten.

Am Schluss waren sich Schüler und Lehrer einig, dass der Besuch von FranceMobil nach einer Wiederholung, vielleicht auch in anderer Form (das Angebot ist groß!) verlangt!

Birgit Memmel für die Fachschaft Französisch

Deutsch-Französischer Tag 2018 am Kepler-Gymnasium

Frankreich à la carte bei der "Französischen Mittagspause"

Auch heuer wurde anlässlich der Feierlichkeiten rund um den Deutsch-Französischen Tag eine beliebte Tradition am Kepler-Gymnasium fortgesetzt. Das Direktorat, das Cafeteria - Team und die Fachschaft Französisch hatten zur „Kulinarischen Mittagspause“ geladen. Die Damen und Herren des Eltern-Cafés boten wie immer leckere französische Spezialitäten in der Mensa an und bereiteten so den „Nährboden“ für eine kleine Feierstunde mitten im Alltag der großen Schulfamilie. Fachbetreuerin Birgit Memmel hieß auch Olivia Didiot aus Paris willkommen, die in diesem Schuljahr als Assistenzlehrkraft die Fachschaft Französisch unterstützt.
Jedes Jahr erinnern sich Schüler in Frankreich und Deutschland gemeinsam an die Unterzeichnung des sogenannten „Elysée-Vertrags“ am 22. Januar 1963 durch Bundeskanzler Adenauer und Staatspräsident De Gaulle. Dieser historisch wichtige Vertrag bildete die Grundlage für den Ausbau der deutsch-französischen Beziehungen.
Neben französischen Köstlichkeiten wie verschiedenen Tartes, Quiches und Baguettes waren wie immer die Crêpes au chocolat und Desserts wie Mousse au chocolat der absolute „Renner“.

Zur Eröffnung sangen die Schülerinnen und Schüler der Französisch-Klasse 6ab ein altes Seemannslied in französischer Sprache. Unterstützt wurden sie von einigen Französisch-Kolleginnen, die sich spontan dem munteren Chor anschlossen. Die Sieger des diesjährigen Malwettbewerbs der Unterstufe erhielten als Preise Eulen aus bunter Wolle und fanden das einfach nur "Chouette". Gewonnen haben Gerda Nemeth und Melis Simsek aus der Klasse 7c (Foto) und Antonia Reber aus der Klasse 6a. Die Teilnehmer hatten bildhafte Ausdrücke in der deutschen und französischen Sprache verglichen und gemalt und dabei herausgefunden, dass man z.B. in Deutschland "die Sterne vom Himmel holt", in Frankreich hingegen sogar "den Mond vom Firmament abnimmt", um seine Liebste zu beeindrucken.

Fachbetreuerin Birgit Memmel bedankte sich bei den fleißigen Müttern und Vätern des Cafeteria-Teams mit Sekt und Pralinen.

B. Memmel

« La journée des portes ouvertes 2017 » - Französisch am Tag der offenen Tür 2017

Schülerinnen und Schüler der 8. und 9. Jahrgangsstufe präsentierten am Tag der offenen Tür das Fach Französisch in seiner ganzen Vielfalt. Dafür hatten sie sich allerhand einfallen lassen und zeigten bei Vorbereitung und Durchführung großes Können und viel Liebe zum Detail.
Schon der Bereich vor dem „Französischen Klassenzimmer“ war mit vielfältigen Plakaten geschmückt, die im Laufe der Zeit im Rahmen des Faches Französisch entstanden waren und verschiedenste Ereignisse wie Deutsch-Französische Tage, Begegnungsabende, Exkursionen oder auch den Schüleraustausch dokumentierten oder ein Thema des Französischunterrichts veranschaulichten. Fahnen, Schleifen und Stellwände vervollständigten das Bild.

Zusätzlich konnten sich die Besucher am Informationsstand einen ersten Überblick über das Fach Französisch verschaffen. Als besonders ansprechend wurde empfunden, dass diese Informationen von Schülerinnen und damit sozusagen aus erster Hand kamen. Doch auch bei allgemeinen Fragen, zum Beispiel zur Lage verschiedenster Räumlichkeiten im Schulhaus, waren die beiden jungen Damen des Französischinformationsstandes eine gefragte Anlaufstelle!

Im „Französischen Klassenzimmer“, das ebenfalls mit vielfältigen Plakaten zu Sprache, Land und Aktivitäten sowie mit Flaggen, Bändern und Blumen liebevoll in den Landesfarben geschmückt war, konnten sich die Besucher noch eingehender über verschiedene Themen informieren. An langen Tischen waren die am Kepler-Gymnasium eingesetzten Lehrwerke wie auch diverse Beispiele zur außerunterrichtlichen Beschäftigung mit der französischen Sprache und Kultur ausgestellt. Darunter befanden sich französische Gesellschaftsspiele, Lernspiele, Rätselhefte, Kinderbücher, Comics, Zeitschriften und Bildbände. Des Weiteren lieferte eine Informationswand zur mündlichen Schulaufgabe wichtige Hinweise zu Unterrichtsalltag und Prüfungssituationen, wie sie beim Erlernen einer modernen Fremdsprache typisch sind. Zudem wurde in regelmäßigen Abständen ein Informationsfilm zum Fach Französisch gezeigt. Selbstverständlich standen auch die Französischlehrkräfte des Kepler-Gymnasiums jederzeit für Fragen zur Verfügung.

An verschiedenen „stations d’activités“ konnten die Besucher zusammen mit den Keplerianern französische Sprachenfähnchen basteln, französische Bilder ausmalen, sich nach französischen Motiven schminken lassen, erste Begriffe der französischen Sprache erlernen oder bereits auf Französisch mit den Großen Topfschlagen und Bingo spielen. Auch hier erwies sich die Entscheidung der Lehrkräfte, sich im Hintergrund zu halten und dadurch den direkten Kontakt zwischen aktuellen und zukünftigen Keplerianern zu fördern, als sehr glücklich. Im Übrigen hatten an diesen „stations“ nicht nur die Viertklässler selbst ihren Spaß, sondern ebenso ihre jüngeren Geschwister, die mitgekommen waren!

Zu bestimmten Zeiten hatte die „Französische Klassenband“ der Klasse 9d ihren Auftritt. Durch das ansprechende Programm führte sehr gekonnt die Moderatorin Johanna Gründel. Zunächst hieß sie die Besucher herzlich willkommen und stellte Federico vor, das Maskottchen der Fachschaft Französisch. Ihm zu Ehren sangen die Besucher zusammen mit der Band „Le coq est là“, eine umgedichtete Version von „Le coq est mort“, die den jungen Besuchern von Johanna beigebracht wurde. Um das Mitsingen auf Französisch zu erleichtern, hielten Schülerinnen bunte Schilder mit dem Liedtext hoch. Zusätzlich durften sich die Besucher auch mit Rasseln, die von den Keplerianern extra zu diesem Zweck gebastelt worden waren, am Musizieren beteiligen.

Anschließend sang Korbinian Friedl, begleitet von Lisa Golla am Piano, das Stück „Göttingen“ der Chansonnière Barbara. Zuvor hatte die Moderatorin Johanna Gründel die Hintergründe dieses Liedes erklärt. Barbara, eine Pariser Jüdin, musste sich als Kind vor den deutschen Soldaten verstecken, die in ihrer Heimatstadt wüteten, da sie sonst in ein Todeslager gebracht worden wäre. Nur zwanzig Jahre später, als junge Frau, schrieb Barbara dieses Lied, in dem sie – Widerständen im eigenen Land zum Trotz – davon singt, dass Franzosen und Deutsche so unterschiedlich eigentlich gar nicht sind und zur Versöhnung aufruft. Deshalb wird dieses Chanson auch als „Hymne der deutsch-französischen Freundschaft“ bezeichnet. Die Zuhörer lauschten ergriffen dem gefühlvollen Vortrag der musizierenden Schüler.
Im nächsten Stück, dem Lied „Je veux“ der Sängerin Zaz, das davon handelt, dass Liebe, Lebensfreude und Authentizität viel wichtiger sind als Geld, Statussymbole und gesellschaftliches Ansehen, ging es wieder modern und peppig zu. Hier spielte erneut die gesamte „Französische Klassenband“ bestehend aus Lisa Golla am Piano, Lara Marterer am Tenorsaxophon, Erik Scheurell an der E-Gitarre, Anna-Lena Beer sowie Tim Scholtz an den Percussions und natürlich dem Sänger Korbinian Friedl. Auch bei diesem Lied durften die Besucher mit ihren Rasseln die Musiker rhythmisch unterstützen!
Abschließend wurde noch zusammen „Frère Jacques“ gesungen. Erneut halfen eine kleine Einführung durch die Moderatorin sowie Textschilder beim Mitsingen und auch die Rasseln kamen wieder fest zum Einsatz!

So kann zum Schluss nur festgestellt werden: Die Französischschüler hatten für den Tag der offenen Tür einen einladenden, informativen und mitreißenden Französischbereich geschaffen und sorgten für eine rundum gelungene Veranstaltung, die ihnen selber sichtlich ebenso große Freude bereitete wie den begeisterten Besuchern!

A. Schießlbauer

Deutsch-Französischer Tag 2016 - Journée franco-allemande 2016

„Bonjour, mes amis, bonjour!“

Dieser fröhliche Gruß, natürlich in französischer Sprache gesungen von der Klasse 6b unter der Leitung ihrer Französisch-Lehrerin Adelheid Schießlbauer, bildete den Auftakt zu den Feierlichkeiten anlässlich des Deutsch-Französischen Tages und setzte so eine beliebte Tradition am Kepler-Gymnasium fort. Das Direktorat, das Cafeteria -Team und die Fachschaft Französisch um Fachbetreuerin Birgit Memmel hatten zur „Kulinarischen Mittagspause“ geladen. Die Damen und Herren des Eltern-Cafés boten wie immer leckere französische Spezialitäten in der Mensa an und bereiteten so den „Nährboden“ für eine kleine Feierstunde mitten im Schulalltag.
Jedes Jahr erinnern sich Schüler in Frankreich und Deutschland gemeinsam an die Unterzeichnung des sogenannten „Elysée-Vertrags“ am 22. Januar 1963 durch Bundeskanzler Adenauer und Staatspräsident De Gaulle. Dieser historisch wichtige Vertrag bildete die Grundlage für den Ausbau der deutsch-französischen Beziehungen.
Neben französischen Köstlichkeiten wie verschiedenen Tartes, Quiches und Baguettes waren wie immer die Crêpes au chocolat und Desserts wie Mousse au chocolat der absolute „Renner“.
Dazu lauschten SchülerInnen und KollegInnen dem beeindruckenden Vortrag der Schülerin Ronja Künkler aus der Q11, die drei Chansons mit Gitarrenbegleitung vortrug. Eine wirklich perfekte Vorstellung lieferte auch die Tanzgruppe aus der Klasse 8D ab. Unter Anleitung ihres Maître de danse Korbinian Friedl interpretierten sie das Lied „Papaoutai“ des Sängers Stromae.
Den Schlusspunkt bildete die Preisverleihung an die Sieger des Vorlesewettbewerbs der 8. bzw. 9. Klassen. Ausgezeichnet und belohnt mit Sachpreisen wurden Christina Biebl (9B), Nicolas Oschetzky (9F), beide F3, und Amelie Löw aus der Klasse 8D.
Die Gewinner dürfen am Schüleraustausch mit der Partnerschule in Issy-les-Moulineaux teilnehmen.

Ronja Künkler, Q 11, sang französische Chansons

Fachbetreuerin Birgit Memmel überreicht Christina Biebl, der Siegerin des Vorlesewettbewerbs, ein Buchgeschenk

Die Tanzgruppe der Klasse 8d

Der Crêpes-Stand des Cafeteria-Teams war wie immer heiß begehrt!

Die Liebe zu Frankreich ging auch an diesem Tag durch den Magen!

Zwei charmante Damen aus der Klasse 6b von Frau Schießlbauer eröffneten die kulinarische Mittagspause, natürlich in französischer Sprache!

Oh là là, Kepler!

Kepler-Schüler belegen die ersten beiden Plätze beim französischen Vorlesewettbewerb der Deutsch-Französischen Gesellschaft Regensburg in der Kategorie für Fortgeschrittene

Zwei Schüler des Kepler-Gymnasiums Weiden nahmen am französischen Vorlesewettbewerb der Deutsch-Französischen Gesellschaft Regensburg in der Kategorie für Fortgeschrittene teil und kehrten mit dem ersten und dem zweiten Platz zurück. Amelie Löw und David Hentschke, beide 9. Jahrgangsstufe, stellten sich souverän der strengen Jury aus französischen Muttersprachlern. In einer ersten Runde galt es, sich mit einem bekannten Text gegen die starke Konkurrenz der anderen Oberpfälzer Gymnasien durchzusetzen. Intensiv vorbereitet überzeugten beide Schüler die Jury nicht nur durch sprachliche Richtigkeit, sondern auch durch ihren authentischen französischen Akzent und ihren den Inhalt unterstreichenden Vortrag. Damit sicherten sie sich ihre Teilnahme an der zweiten Runde, in der die Besten der ersten Runde gegeneinander antraten. Hier waren die Bedingungen noch härter und die Atmosphäre äußerst konzentriert. Nach einer nur zehnminütigen Vorbereitungszeit, während der auf keinerlei Hilfsmittel zurückgegriffen werden durfte, mussten Amelie Löw und David Hentschke einen ihnen bis dahin völlig unbekannten französischen Text vortragen, dessen sprachlicher Anspruch noch über dem des ersten lag. Erneut beeindruckten sie die Jury durch ihr großes Können und zeigten, dass sie die französische Sprache wirklich beherrschen. Diese zweite Runde machten die beiden Kepler-Schüler schließlich unter sich aus und holten für ihre Schule nicht nur den ersten, sondern ebenso auch den zweiten Platz. Das Kepler-Gymnasium ist sehr stolz auf seine erfolgreichen Schüler und belohnte sie mit Karten für die französischsprachige Tanzoper „Les Enfants Terribles“, die derzeit im Stadttheater Regensburg aufgeführt wird.

A. Schießlbauer [Schuljahr 2016/17]

Auch daheim am Kepler-Gymnasium ist die Freude über den Erfolg groß! Amelie Löw und David Hentschke mit Schulleiterin OStDin Sigrid Bloch (rechts im Bild) und Französischlehrerin StRin Adelheid Schießlbauer (links im Bild) bei der Überreichung der Theaterkarten für „Les Enfants Terribles“

„Nix wie weg!“ – Exkursion des W-Seminars „Le tourisme en France“

Wir, 12 Schüler des W-Seminars „Le tourisme en France“ und unsere Lehrerin Frau Schießlbauer, haben uns am Freitag, dem 16. Oktober 2015, am Nachmittag mit zwei Großraumtaxis auf den Weg nach Parkstein gemacht, um das Online-Reisebüro „Nix-wie-weg.de“ zu besuchen. Ziel dieser Exkursion war es, Einblicke in die Tourismusbranche zu bekommen wie auch die vielfältigen Regionen und Städte Frankreichs näher kennenzulernen.

In Parkstein angekommen, wurden wir zunächst herzlichst von der „Nix-wie-weg.de“ – Mitarbeiterin Sandra Weismeier begrüßt, die uns daraufhin durch die Zentrale des Reisebüros führte. Wir hatten die Möglichkeit, einen kurzen Einblick in die verschiedenen Arbeitsbereiche des Reisebüros zu gewinnen. Dort sind alle Arbeitsräume nach den beliebtesten Reisezielen benannt (z.B. Mallorca, Gran Canaria, Bali,…). In einem der Konferenzräume – mit dem Namen „Irland“ – durften wir es uns danach bequem machen und erhielten vom Geschäftsführer, Herrn Nicolas Götz, weitere Informationen zum Beruf „Tourismuskauffrau/-mann“. Beispielsweise wurden uns die Ausbildungsziele dieses Berufsbildes erläutert sowie auch die Aufgaben, die einen dann im Arbeitsalltag erwarten. Im Anschluss daran stellte uns Frau Weismeier ihre sehr informativ angefertigte Präsentation über die bekanntesten Orte Frankreichs, wie zum Beispiel die Insel Korsika, und deren regionale Spezialitäten vor. Außerdem ging sie auf besondere Urlaubsformen ein, wie etwa eine Flusskreuzfahrt durch das ganze Land.

Mit reichlich dazugewonnenen Eindrücken und einer Strandtasche für den nächsten Urlaub (der vielleicht nach Frankreich führt) im Gepäck haben wir uns schließlich auf den Heimweg zum Kepler gemacht. Da uns allen der Besuch in Parkstein sehr gut gefallen hat, wollen wir unserer „Urlaubsberaterin“ Sandra Weismeier und Geschäftsführer Nicolas Götz danken, dass sie sich für uns Zeit genommen haben!

Susanna Decker, Lena Götz (Q11)

Das P-Seminar als Weg zur Ausbildungsstelle

Als ich in der zehnten Klasse die Seminarfächer wählen musste, war ich sehr verunsichert. Ich war neu an der Schule und wusste nicht, wie die Lehrer ihren Unterricht strukturierten oder wozu die Seminare eigentlich dienten. Aber die Entscheidung musste getroffen werden. Beim ersten Durchlesen der Überschriften stach mir ein bestimmtes P-Seminar ins Auge, nämlich das P-Seminar Französisch « Un voyage à Paris ». Nachdem ich die Beschreibung gelesen hatte, war ich schon überzeugt. Die Wochen vergingen, ich bestand die zehnte Klasse. Und dann? Nun, ab in die Oberstufe!

Während der ersten Treffen des P-Seminars machte uns Frau Schießlbauer, unsere Kursleiterin, noch einmal darauf aufmerksam, welche Aufgaben auf uns zukommen würden und worin unser Projekt bestehen würde. Unsere Lehrerin hatte außerdem den perfekten Plan, wie wir unser Wissen über die vielfältigen Berufsfelder rund um das Thema Reisen noch weiter und vor allem praxisbezogen vertiefen konnten: wir besuchten verschiedene Unternehmen, die jeweils bestimmte Berufssparten in der Tourismusbranche abdecken, und konnten dadurch intensive Einblicke in die Anforderungen und vor allem den Berufsalltag gewinnen. So blickten wir zunächst bei Studiosus, dem bekannten Anbieter von anspruchsvollen Studienreisen, hinter die Kulissen und erfuhren, welche Berufsmöglichkeiten dort geboten werden, wie die einzelnen Ausbildungen ablaufen, wie man sich bewerben kann und wie es nach der Ausbildung mit Anstellungsmöglichkeiten und Berufsalltag aussieht. Als nächstes kam die Münchner Verlagsgruppe TRAVEL HOUSE MEDIA an die Reihe, deren hochwertige Reiseführer – wie zum Beispiel Merian, Polyglott, Michelin oder die blauen und gelben ADAC-Reiseführer – marktführend sind. Dort erlebten wir äußerst anschaulich, welche Berufsgruppen nötig sind, um erstklassig recherchierte und qualitativ hochwertige Reiseführer herauszubringen, und wir durften sogar als Tester von Reiseführern aktiv werden.

Schließlich kam eine Exkursion, die mein Leben für immer verändern sollte: wir fuhren in das Reisebüro Nix-Wie-Weg nach Parkstein, das sich hauptsächlich als Online-Reisebüro einen großen Namen gemacht hat. Bei diesem Besuch präsentierten uns der Geschäftsführer Nicolas Götz und seine Mitarbeiterin Sandra Weismeier das Unternehmen, informierten uns über Bewerbungsabläufe und erzählten von ihrer eigenen Ausbildung und vor allem von ihrem Berufsalltag. Außerdem durften wir die verschiedenen Abteilungen besichtigen, den Mitarbeitern über die Schulter blicken und natürlich viele Fragen stellen. Ich war begeistert. Das Ambiente bei Nix-Wie-Weg, die engagierte und ungezwungene Art der Mitarbeiter, die duale Ausbildung vor Ort und an der Berufsschule in Nürnberg, die vielfältigen Weiterbildungsmöglichkeiten, die verschiedenen interessanten Tätigkeiten, die der Beruf des Tourismuskaufmanns mit sich bringt, die regelmäßigen Informationsreisen für Mitarbeiter… Ich war hin und weg von Nix-Wie-Weg!

Fast ein Jahr später, besser gesagt im Januar 2016, stellte ich nun konkrete Überlegungen zu meiner beruflichen Zukunft an. Nix-Wie-Weg hatte sich in Herz und Hirn eingebrannt! Also machte ich meine Bewerbungsmappe fertig und schickte sie an Nix-Wie-Weg. So wie Sandra Weismeier es uns bei unserem Besuch geraten hatte, wollte ich nicht erst studieren gehen, sondern gleich Praxiserfahrung sammeln. Nachdem ich meine Bewerbungsmappe an Nix-Wie-Weg geschickt hatte, hieß es warten. Glücklicherweise dauerte es nicht lange, bis Nix-Wie-Weg antwortete. Ich war außer mir vor Glück! Nach dem Vorstellungsgespräch, bei dem ich bereits ein sehr gutes Gefühl gehabt hatte, verging nicht mal ein Tag, bis mir mitgeteilt wurde, dass ich für September 2016 einen sicheren Ausbildungsplatz zur Reise- bzw. Tourismuskauffrau habe!

Zum Schluss möchte ich Ihnen/euch mitteilen, dass mir mein P-Seminar eine Tür geöffnet und mir neue Einblicke in diese Branche ermöglicht hat. Ohne die Besuche im Rahmen des P-Seminars hätte ich niemals diese intensiven und authentischen Eindrücke von den verschiedenen Berufsfeldern der Tourismusbranche erhalten und auch nicht diesen persönlichen Draht zu meinem zukünftigen Arbeitgeber bekommen. Ich freue mich darauf, diese Richtung nun einzuschlagen und schon sehr bald Menschen dabei zu helfen, die schönste Zeit des Jahres zu etwas wirklich Besonderem werden zu lassen! Doch bevor es losgeht, werde ich zunächst mal mein Bestes bei den Abiturprüfungen geben. Aber dann heißt es auch für mich Nix-Wie-Weg!

Ana Crăciun, Q12

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