Studienfahrten

Die Schüler/innen der 11. Jahrgangsstufen treten jedes Jahr am Ende des Schuljahres Studienfahrten in verschiedene Regionen an.

Studienfahrt nach Edinburgh in Schottland

Nach einigen Wochen der Planung und Vorbereitung hieß es endlich für die Schüler der Q11: „Auf nach Schottland!“. Am 17. Juli 2017 brach die Reisegruppe zusammen mit Frau Keck, Frau Kirchner und Herrn Fleischer in der Morgendämmerung auf. Doch nach nur wenigen Minuten Fahrt war ein erster Zwischenstopp nicht zu vermeiden. Der Grund war ein Nagel im Reifen. Nachdem der Reifen gewechselt worden war, ging die Fahrt bei strahlendem Sonnenschein unbeschwert weiter Richtung Rotterdam. Dort am Abend im Hafen angekommen konnten wir nach langen (Pass-) Kontrollen schließlich unsere Mehrbettkajüten der Fähre beziehen. Bevor das Schiff ablegte, genossen wir schon gemeinsam den atemberaubenden Sonnenuntergang auf dem Sonnendeck.

Eine Nacht später und eine Stunde in der Zeit zurück wachten wir im Hafen von Hull auf. Von dort aus ging es mit dem Bus die Küste entlang Richtung Edinburgh. Ein kurzer Zwischenstopp am Meer in Bamburgh war perfekt, um die Reisemüdigkeit abzuschütteln. Schließlich erreichten wir unser zentrumnahes Hostel und bezogen unsere komfortablen Mehrbettzimmer. Danach machten wir uns gemeinsam auf zum Hard Rock Café, um dort zu Abend zu essen. Die leckeren Burger waren das, worauf sich jeder nach dieser langen Anreise gefreut hat. Gut gestärkt führten uns die Lehrer in der Abenddämmerung noch durch die Innenstadt Edinburghs.

Die darauffolgenden Tage boten uns viele spannende und interessante Ausflüge sowie Besichtigungen. Am Mittwoch startete unser Programm mit einer Stadtführung, bei der wir die Sehenswürdigkeiten der Stadt kennenlernten. Von Carlton Hill aus hatten wir neben dem National Monument auch einen wunderbaren Blick auf ganz Edinburgh.

Am selben Tag stand die Besichtigung des Edinburgh Castle auf unserem Plan sowie der Besuch von Mary King´s Close, einer kleinen Untergrundstadt voller Geheimnisse und Mythen. Am nächsten Tag begannen wir unseren Ausflug durch die schottischen Highlands. Nach der Forth Bridge, einer alten Eisenbahnbrücke, besichtigten wir das eindrucksvolle Blair Castle. Als patriotisches Gegenstück zum Schottenrock hatten manche von uns ihre „Lederhosn“ angezogen, was aber zu keinerlei kulturellen Verwicklungen führte. Nach einem kurzen Zwischenstopp an einem der zahlreichen „Lochs“ machten wir unseren letzten Halt an diesem Tag am Wallace Monument, einem riesigen Turm zu Ehren von William Wallace in der Nähe von Sterling. Den nächsten und letzten Vormittag durften wir selbstständig gestalten. Perfekt, um den Arthur´s Seat zu besteigen, von dem aus man einen atemberaubenden Blick auf das Meer und ganz Edinburgh hat. Das Edinburgh Dungeon, welches wir ein paar Stunden später besuchten, verbreitete unter uns Spaß und Schrecken gleichermaßen. Den letzten Abend verbrachten wir dann gemeinsam mit unseren Lehrern in einer lockeren und entspannten Atmosphäre. Am kommenden Tag stand für uns schon wieder die Abreise an. Bevor wir wieder am Hafen in Hull die Fähre betraten, machten wir einen Zwischenstopp in der kleinen mittelalterlichen Stadt York. Dort genossen wir unsere verbleibenden, sonnigen Stunden in Großbritannien. Über Nacht erreichten wir wieder Rotterdam und fuhren tagsüber die letzten Stunden quer durch Deutschland, zurück in unsere schöne Heimat. Viel zu schnell verging unsere Studienfahrt nach Edinburgh. Die schönen gemeinsamen Momente werden wir aber immer im Gedächtnis behalten.

Thomas Kick, Q12

Studienfahrt nach Edinburgh in Schottland

Nach monatelanger Vorfreude, ging es am Sonntag, den 17. Juli 2016, endlich los nach Schottland. Morgens um drei! Herr Heilek, Frau Keck und Herr Fleischer gingen die Anwesenheit durch und dann fuhren wir los. Unser Reisebus voller Q11-ler rollte Richtung niederländische Grenze, an der es einen kurzen Fahrertausch gab und wo Thomas unseren Bus übernahm. Am Nachmittag kamen wir in Amsterdam im Hafen an und nach einer kurzen Verschnaufpause am Wasser ging es durch Warteschlangen und Passkontrollen auf die Fähre. Wir genossen den Sonnenuntergang über dem Meer und irgendwann verließ einer nach dem anderen die oberen Decks und ging in die 4er bis 6er Kajüten, auf die wir uns aufteilten. Einigermaßen ausgeruht und ohne einen Fall von Seekrankheit verließen wir am nächsten Morgen die Fähre und machten uns auf zum letzten Stück, von Newcastle nach Edinburgh. Nach einigen Zwischenstopps am Hadrians Wall und einer relativ gut erhaltenen historischen Römerstätte kamen wir in unserem Hostel direkt unterhalb des Edinburgh Castles an. Schnell frischgemacht, ging es ins Hard Rock Café zum Abendessen. Wir genossen die leckeren Burger und sangen noch ein Geburtstagsständchen für unser Geburtstagskind.

In den folgenden Tagen in Edinburgh genossen wir viele tolle Unternehmungen, Angebote und Ausflüge. So machten wir gleich am Dienstag eine Stadtführung mit einer äußerst netten Dame, die uns im Bus begleitete und auf Englisch über die Gebäude, Straßen und Parks informierte, an denen wir vorbeifuhren. Mit ihr gingen wir auch auf den Carlton Hill, von wo aus man über ganz Edinburgh blicken konnte. Am Nachmittag führten wir die obligatorische Besichtigung des Castles mit den schottischen Kronjuwelen durch. Auch die Erkundung der Innenstadt durfte nicht zu kurz kommen, was wir gemeinsam mit unseren Lehrern aber zum Großteil auch in kleinen Gruppen an den Abenden taten, die meist zur freien Gestaltung waren.
Zweimal begaben wir uns in den Untergrund, beim Ghostwalk in den unterirdischen Gängen der Stadt und beim Besuch des Edinburgh Dungeon. Gerne ließen wir uns dabei den einen oder anderen Schrei entlocken.
Am Mittwoch, als wir unseren Ausflug in die Highlands machten, bekamen wir das erste Mal richtiges schottisches Wetter zu spüren. Insgesamt jedoch erfüllte das Land nicht gerade das Klischee des immerwährenden Regens, sondern erfreute uns mit angenehmer Hitze und gefährlich starkem Sonnenschein. An diesem Tag nun war der Himmel dann etwas trister, was uns aber nicht so sehr störte, da wir ja im Bus saßen. Thomas fuhr uns also raus aus der Stadt und rein in die grünen Hügel, wobei anzumerken sei, dass die Straßenverhältnisse mehr einer Achterbahn glichen und so manch einen Magen belasteten. Dennoch genossen wir die Landschaft mit den vielen saftig grünen Hügeln und den "Lochs" und machten unter anderem einen Zwischenstopp im Blair Castle, einem beeindruckenden Schloss. Auch das Wallace Monument, ein Turm mit Kapelle, das ein Denkmal für den schottischen Nationalhelden William Wallace ist, lag auf unserem Weg.

Die Tage vergingen viel zu schnell... Am Ende unserer Studienfahrt trafen wir uns abends mit den Lehrern auf der ansteigenden Wiese vor unserem Hostel und es gab eine kleine Abschiedsrunde. Besonders ihr entspannter und freundschaftlicher Umgang, den sie auf der gesamten Fahrt mit uns pflegten, sorgte für eine tolle, lockere Atmosphäre.
Am nächsten Morgen, fuhren wir zurück nach Newcastle zum Hafen und hatten noch genug Zeit, um dort durch die Geschäfte eines Outletcenters zu bummeln. Am späten Nachmittag ging es wieder auf die Fähre und wir schipperten über Nacht Richtung Amsterdam.
Irgendwann nach weiteren Stunden Busfahrt kamen wir am späten Abend zurück in Weiden am Kepler-Gymnasium an. Unsere Eltern und Freunde erwarteten uns und schnell waren alle in den Autos und auf dem Weg in ihr heimisches Bett.
Und weil es so schön war, haben wir ein Stück Schottland mit ans Kepler gebracht, denn in der darauffolgenden Woche wurden tatsächlich ein paar originale Schottenröcke in der Schule gesichtet.

Ronja Künkler, Q12