Schüleraustausch mit Carpi, Italien

Allgemeines

Der Schüleraustausch der Kepler-Gymnasiums besteht mit dem Liceo Manfredo Fanti in Carpi. Die Stadt Carpi liegt in Norditalien, in der Region Emilia-Romagna (Provinz Modena). Diese Region wird den Schülern im Rahmen des Austausches näher gebracht, dabei gibt es zahlreiche interessante Aspekte zu entdecken.
Die Region ist bekannt für ihre Kulturschätze, allen voran die Weltkulturerbestädte Modena, Ferrara und Ravenna, die wir zum Teil schon besichtigen konnten.
Weiterhin ist die Emilia-Romagna weltweit bekannt für ihre kulinarischen Spezialitäten wie Aceto Balsamico, Parmigiano Reggiano, Mortadella und Prosciutto di Parma. Da läuft einem das Wasser im Mund zusammen.
Im Zentrum der italienischen Auto- und Motorradkultur lassen sich Exemplare von bekannten Herstellern wie Ferrari, Lamborghini, Maserati und Ducati bestaunen.
Vielleicht kennt man die Region auch aufgrund der beiden Filmoriginale Don Camillo und Peppone, die ihre „Streitigkeiten“ in einer Kleinstadt am Rande des Flusses Po austragen.
In der Geschichte der Emilia-Romagna und der nördlichen Oberpfalz lässt sich außerdem eine traurige Verbindung herstellen. Es ist die Lebensgeschichte von Odoardo Focherini, einem Einwohner Carpis, der Juden bei der Flucht half und dafür im Durchgangslager Fossoli eingesperrt wurde, von wo aus er nach Flossenbürg deportiert wurde, zum Einsatz im Außenlager Hersbruck kam und dort verstarb.
Selbstverständlich kommt beim Austausch der Einblick in den Alltag einer italienischen Familie nicht zu kurz. Unsere Schülerinnen und Schüler werden immer herzlich in den Gastfamilien aufgenommen und fühlen sich dort sehr wohl.

Die Piazza in Carpi.

Bei Ferrari.

Wiedersehen mit italienischen Freunden

Eine Gruppe von 22 italienischen Schülern und Schülerinnen aus Carpi hatte sich aufgemacht, um ihren deutschen Austauschpartnern in Weiden den Gegenbesuch im Rahmen des Schüleraustausches abzustatten. Betreut wurden die Gruppen auf italienischer Seite von Emma Giurlani und Julia Stegmann und auf deutscher Seite von Ursula Bock und Karina Ertl.

Das Programm war vielfältig und beinhaltete Besuche in Nürnberg und Regensburg. In Weiden wurde neben Kultur auch Kulinarik geboten. In Bayern gehört es dazu, dass man auch weiß, wie Bier hergestellt wird. Das wurde den italienischen Gästen bei einer Brauereiführung in Weiden erklärt. Nicht nur für die italienischen Schüler war es interessant Einblicke in die regionale Küche zu bekommen. Familie Riebl hatte sich bereit erklärt, den Schülern einen kleinen Kochkurs zu geben. So wurde in deren Küche mit großem Eifer gewerkelt und unter professioneller Anleitung Salat und Gemüse zubereitet, Spätzle gehobelt, Knödel gedreht, Rouladen gerollt… Nach getaner Arbeit genoss die Gruppe die Ergebnisse ihrer Arbeit bei einem gemeinsamen Abendessen.
Die leider traurige Verbindung unserer Regionen aufgrund der Geschichte des zweiten Weltkrieges durfte als Programmpunkt nicht fehlen. Nachdem die Schüler in Italien das ehemalige Durchgangslager Fossoli besichtigt hatten, von dem aus viele Italiener nach Flossenbürg deportiert worden waren, besuchte die Gruppe nun gemeinsam die Gedenkstätte des Konzentrationslagers.
In der Schule arbeiteten die Schüler hauptsächlich an ihrem gemeinsamen Projekt. Es entstand dabei ein kleiner Sprachkurs für Alltagssituationen im jeweiligen Gastland. Dieser Sprachkurs wurde fleißig angewendet und die Ergebnisse der bisherigen Arbeit wurden am Abschlussabend stolz den Eltern präsentiert.

U. Bock [Schuljahr 2016/17]

Reise nach Bella Italia

24 Keplerianer machten sich mit ihren Lehrerinnen Ursula Bock und Karina Ertl auf zum Schüleraustausch nach Carpi in der Provinz Modena. Dort konnten sie bei fast schon frühlingshaften Temperaturen Freundschaft mit ihren italienischen Austauschpartnern schließen und die Gegend mit ihren Besonderheiten erkunden.
Natürlich stand Kultur auf dem Programm: Städteführungen in Carpi, Bologna, Modena und Verona. Es wurden aber auch berühmte Produkte der Region gezeigt. Einmal im Bereich der Motoren. Dafür besichtigte die Gruppe das Ducati-Werk und das dazugehörige Museum in Bologna und das Ferrari-Museum in Maranello. Die kulinarischen Genüsse durften dabei auch nicht fehlen. Die Teilnehmer des Austausches wissen jetzt, wie Aceto balsamico hergestellt wird und dass der 25 Jahre lang gelagerte der Beste ist. Sie erkundeten auch eine Käserei, in der Parmesan hergestellt wird. Zu guter Letzt durften sie bei echten italienischen Omas und Opas in die Lehre gehen, die ihnen beibrachten wie man Tortellini macht.
An einem Tag stand auch die traurige geschichtliche Verbindung unserer Regionen im Mittelpunkt. Die Austauschpartner besichtigten gemeinsam die Gedenkstätte des Durchgangslagers Fossoli. Von diesem Lager aus wurden im zweiten Weltkrieg viele Häftlinge aus Italien ins ehemalige Konzentrationslager Flossenbürg deportiert.
Neben den Unternehmungen wurde auch die Schule besucht. Dort arbeiteten die deutschen und italienischen Schüler an einem gemeinsamen Projekt. Sie erstellten einen kleinen Sprachkurs für den Austausch, der ihnen beim Aufenthalt im jeweiligen Gastland bei alltäglichen Situationen weiterhelfen soll.

U. Bock [Schuljahr 2016/17]

Italienische Austauschpartner am Kepler-Gymnasium

Nachdem im Februar 16 Schüler und Schülerinnen des Kepler-Gymnasiums nach Mirandola gereist waren, konnten sie nun ihre italienischen Austauschparter in Weiden in Empfang nehmen. Die italienische Gruppe des Liceo Giovanni Pico wurde von den Lehrerinnen Emma Giurlani und Barbara Lucenti begleitet. Die deutsche Gruppe wurde von Ursula Bock und Karina Ertl betreut. Die Wiedersehensfreude war groß und die Gruppe konnte erneut neun schöne, gemeinsame Tage erleben.

Nach einem Wochenende, das die italienischen Austauschpartner in den Familien verbracht hatten, wollte man den Italienern weitere Highlights der Region nahebringen. Zunächst stand natürlich eine Stadtführung in Weiden auf dem Programm. Vom Turm der Kirche Sankt Michael konnten sich die Schüler einen guten Überblick verschaffen. Ausflüge in größere Städte wie Regensburg und Nürnberg durften natürlich nicht fehlen. Außerdem wurde die Tropfsteinhöhle in Pottenstein und die Burgruine Flossenbürg besichtigt. Eine ergreifende Führung durch die Gedenkstätte des ehemaligen Konzentrationslagers Flossenbürg verschaffte der Gruppe ein nachhaltiges Erlebnis der geschichtlichen Ereignisse. Mit dem Besuch der Firma Seltmann wurde den Italienern ein wichtiges Unternehmen der Region vorgestellt. Sie bekamen bei einer Werksführung in Erbendorf einen Eindruck davon, wie Porzellangeschirr hergestellt wird. Auch ein gemütliches Beisammensein bei einem gemeinsamen bayerischen Abendessen in einer traditionellen Gaststätte durfte nicht fehlen.

Natürlich wurde auch die Schule besucht. Dort arbeitete man vor allem am gemeinsamen eTwinning Projekt, das den ganzen Austausch begleitet und die Rolle der Frau in Deutschland und Italien im Lauf der Geschichte beleuchten soll. Gemischte Gruppen beschäftigten sich hierbei mit den Unterthemen Kunst, Mode, Werbung und Musik. Die Ergebnisse der gemeinsamen Arbeit wurden am Abschlussabend des Austausches den anwesenden Lehrern und Eltern vorgestellt.

U. Bock [Schuljahr 2015/16]

Leckere Pasta, tolle Flitzer und viele neue Freunde

Kepler-Schüler beim Austausch in Mirandola (2016)

Eine erlebnisreiche Woche konnten 16 Schüler und Schülerinnen des Kepler-Gymnasiums mit ihren begleitenden Lehrkräften Ursula Bock und Karina Ertl in Italien verleben. Das Kepler-Gymnasium pflegt einen Schüleraustausch mit dem Liceo Giovanni Pico in Mirandola, das in der Region Emilia-Romagna liegt. Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen wurden sofort herzlich aufgenommen und von ihren Gastfamilien verwöhnt. Kulturell war einiges geboten. Die Städte Mirandola und Mantua wurden besichtigt. Ein Höhepunkt war natürlich die Fahrt nach Venedig, wo die Schüler und Schülerinnen den reich ausgestatteten Dogenpalast sowie die Markusbasilika besichtigten. Danach hatten sie Zeit mit ihren Austauschpartnern die Stadt im Wasser auf eigene Faust zu erkunden. Natürlich durfte auch die kulinarische Seite nicht fehlen. Die Keplerianer entdeckten in einer Käserei wie der berühmte Parmiggiano Reggiano hergestellt wird und durften ihn anschließend natürlich auch kosten. Außerdem lernten sie von einer italienischen Oma wie man Pasta herstellt. Dabei konnten sie selbst Hand anlegen: Teig kneten, Tortellini füllen, Tagliatelle schneiden und Maccheroni rollen. Am Ende wurde zur Belohnung alles verzehrt. Ein besonderer Höhepunkt war für die Weidener Schüler und Schülerinnen der Besuch im Lamborghini Werk und Museum. Dort konnten tolle Autos bestaunt werden und anschließend gab es einen interessanten Rundgang in den Fabrikationshallen, wo natürlich eigentlich alles streng geheim ist. Nachdem die Gruppe am letzten Tag dann noch italienische Schulluft geschnuppert hatte, hieß es beim Abschlussabend schon Abschied nehmen. Aber zuvor wurden den Eltern noch bereits fertiggestellte Projektergebnisse vorgestellt, die die Schüler und Schülerinnen vorher in deutsch-italienischen Teams erarbeitet hatten. Nun werden schon Vorbereitungen für den Gegenbesuch der Italiener im April in Weiden getroffen und die Austauschpartner sehnsüchtig erwartet.

Impressionen vom Austausch:

Bei Lamborghini.

Mantua

Venedig

Tortelliniworkshop bei Nonna Marta

U. Bock [Schuljahr 2015/16]

Italienische Austauschschüler zu Besuch am Kepler-Gymnasium

Die ersten Freundschaften, die bereits im Februar beim Besuch der Kepler-Schüler in Italien geschlossen wurden, konnten jetzt die 22 Schülerinnen und Schüler des Liceo Pico aus Mirandola anlässlich des Gegenbesuchs in Weiden vertiefen. Dies gilt in gleicher Weise auch für das Team der Lehrerinnen Emma Giurlani und Emanuela Zibordi aus Mirandola sowie von Ursula Bock und Markus Koller aus dem Kepler-Gymnasium. Gemeinsam verbrachten die italienischen Jugendlichen mit ihren Austauschpartnern neun Tage mit vielen Erlebnissen und neuen, interessanten Informationen. Der Schüleraustausch wird vom Bayerischen Jugendring gefördert.
Nach einem Wochenende in den Gastfamilien, erlebten die italienischen Gäste zunächst die Stadt Weiden unter kundiger Führung von Veit Wagner und verschafften sich dabei von der Spitze des Turms der Kirche St. Michael einen guten Überblick über die Stadt, bevor sie anschließend bei einer Führung bei der Brauerei Bräuwirt einen Einblick in die Bierherstellung bekamen. Nachdenklich stimmte am Nachmittag der Besuch der Gedenkstätte des ehemaligen Konzentrationslagers Flossenbürg, sowohl im Kontext des Jahrestages der Befreiung vor 70 Jahren als auch aufgrund der Verbindung zum Durchgangslager Fossoli in der Nähe von Mirandola. Den Spuren der Geschichte folgten die Schüler am nächsten Tag in Regensburg, u.a. bei Besichtigungen im Alten Rathaus und im Schloss von Thurn und Taxis. Auch die Reichsstadt Nürnberg stand auf dem Programm mit Führungen auf der Nürnberger Kaiserburg und im Albrecht Dürer Haus. Bei einem Ausflug nach Waldsassen wurde den italienischen Gästen die Kunst der traditionellen und handwerklichen Glasherstellung und Lebkuchenbäckerei vorgestellt. Nicht nur Süßes stand auf der Karte als den Schülern in einer traditionellen Gaststätte ein typisches Oberpfälzer Menü serviert wurde. Dies hatten sie sich redlich verdient nach einem Ausflug zum Vulkanmuseum in Parkstein, wo sie unter Führung von kundigen Geoparkrangern viele Informationen über die Entstehung des Parksteiner Vulkans mitnehmen konnten.

Ein wesentliches Merkmal des Schüleraustausches des Kepler-Gymnasiums Weiden mit dem Liceo Pico aus Mirandola ist die gemeinsame Arbeit in der Schule. Und so stand auch diesmal ein neues e-twinning-Projekt im Mittelpunkt, nämlich die Auseinandersetzung mit den Traditionen der beiden Regionen Oberpfalz und Emilia-Romagna mit der Erkenntnis, dass es viele Gemeinsamkeiten gibt. Vielleicht wird ja auch dieses Projekt wie die anderen in den Vorjahren auf deutscher und europäischer Ebene ausgezeichnet.
Die ersten Ergebnisse der Projektarbeit konnten dann bereits am Freitag im Rahmen eines Abschlussabends mit Eltern, Lehrern und Schülern bestaunt werden. Beim Buffet, das die Gasteltern liebevoll zusammengestellt hatten, ging eine ereignisreiche Woche zu Ende.

U. Bock [Schuljahr 2014/15]

Einmalige Einblicke und besondere Auszeichnung

Schüler des Kepler-Gymnasiums besuchen das Ferrari-Werk und erhalten Deutschen e-twinning-Preis

24 Schülerinnen und Schüler machten sich unter der Leitung der Lehrkräfte Ursula Bock und Markus Koller auf nach Italien. Für neun Tage waren sie im Rahmen eines Schüleraustausches mit dem Liceo Pico zu Gast in Mirandola in der Emilia-Romagna.
Die Gastgeber hatten sich ein abwechslungsreiches und äußerst interessantes Programm für ihre Partner überlegt. Neben der Besichtigung von Städten der Emilia-Romagna, Mirandola und Carpi, wurden auch Abstecher nach Mantua in der Lombardei und Venedig in Venetien gemacht.
Den Kepler-Schülern wurden auch die kulinarischen Genüsse der Region näher gebracht, so bei einer Parmesanverkostung nach der Besichtigung einer Käserei und beim Nudelworkshop mit Oma Marta. Dort durften alle selbst Hand anlegen und unter fachmännischer Anleitung Nudelteig kneten, ausrollen und formen. Mit großem Eifer wurden Tortellini und Maccheroni hergestellt, die beim anschließenden gemeinsamen Abendessen verzehrt wurden. Natürlich wurde auch in diesem Jahr wieder an einem gemeinsamen eTwinning Projekt mit der Partnerschule gearbeitet, mit umso mehr Elan, als während des Aufenthaltes die Nachricht von der Auszeichnung publik wurde.

Kepler-Schüler mit ihren Gastgebern vor den Werkstoren in Maranello
(Quelle: Gianluca Pedrazzi, Gazzetta di Modena)

Der Höhepunkt der Woche war die einzigartige Gelegenheit das Ferrari-Werk in Maranello zu besichtigen. Ein Schülervater hatte das Unmögliche möglich gemacht – Schulklassen erhalten eigentlich keinen Zutritt – und erfüllte so viele Träume, indem er die einmalige Welt von Ferrari präsentierte. Bei der Besichtigung der Werkshallen, in denen die Motoren und Autos zusammengeschraubt werden, wurde auch die „Formel Mensch“ erklärt: Die Mitarbeiter arbeiten nur unter besten Bedingungen, so dass sie auch Bestleistungen bringen können.
Dieses einmalige Erlebnis war sicher auch ein kleiner Ausgleich dafür, dass Frau Bock und einige mitgereiste Schüler, die im letzten Jahr bereits am e-twinning-Projekt teilgenommen hatten, nicht in Hannover anwesend sein konnten. Dort nämlich wurde am 27.02. der Deutsche e-twinning-Preis 2014 für das Projekt „Beyond Vorurteile: io e te – Confronti e racconti“ im Rahmen der Bildungsmesse didacta verliehen. Das Kepler-Gymnasium, vertreten durch StD Hermann Vollath, OStRin Astrid Bauer und zwei Schülerinnen, konnte den Preis aus den Händen von der NRW-Bildungsministerin und Vizepräsidentin der Kultusministerkonferenz (KMK), Frau Sylvia Löhrmann, entgegennehmen. In einem Gratulationsschreiben an den Schulleiter, OStD Rolf Anderlik, und Frau Bock formuliert der bayerische Bildungsminister Dr. Ludwig Spaenle: „Neben dem kreativen Einsatz moderner Medien werden beim eTwinning Preis pädagogische Innovation, Austausch und Kooperation mit den Partnerinstitutionen vorausgesetzt. In diesen Kriterien konnte Ihre Schule herausragende und nachhaltige Ergebnisse erzielen.“

Die Vetreter des Kepler-Gymnasiums (Mitte), eingerahmt durch die stv.Generalsekretärin der KMK, Frau Heidi Weidenbach-Mattar (links) und Ministerin Löhrmann (rechts),(Quelle: Pädagogischer Austauschdienst).

U. Bock [Schuljahr 2014/15]

Schüler aus Mirandola zu Besuch am Kepler-Gymnasium

Vom 29. März bis 05. April waren zwanzig italienischen Austauschschüler aus Mirandola vom Liceo Pico zum Gegenbesuch am Kepler-Gymnasium in Weiden. Sie wurden von den Lehrerinnen Emma Giurlani und Emanulea Zibordi begleitet. Auf deutscher Seite wurde der Austausch von Ursula Bock und Markus Koller betreut. Das achttägige Programm wurde vom Bayerischen Jugendring gefördert.

Den Gästen wurde eine bunte und abwechslungsreiche Woche geboten. Nach dem Wochenende in den Familien, standen neben Unterrichtsbesuchen und gemeinsamer Projektarbeit mit den deutschen Schülern, auch Ausflüge auf dem Programm. Natürlich wurde zunächst die Stadt Weiden besichtigt und vom Turm Sankt Michael konnten sich die Gäste bei schönstem Wetter einen Blick von oben über die Stadt verschaffen. Außerdem ging es zu Ganztagesausflügen nach Regensburg, Nürnberg und Waldsassen. Mit einem Ausflug in die Gedenkstätte Flossenbürg wurde auch an die gemeinsame traurige Geschichte erinnert. Bei einer Wanderung im Waldnaabtal wurde den italienischen Austauschpartnern auch die Schönheit der Umgebung nahe gebracht. Anschließend konnten sie sich bei bayerischen Spezialitäten in Falkenberg stärken.

Gruppenfoto vor dem Regensburger Dom

Am Abschiedsabend wurden bereits Ergebnisse der gemeinsamen Projektarbeit zu italienischen und deutschen Stereotypen vorgestellt. Die Schüler hatten gemeinsam dazu eine Geschichte verfasst und präsentierten diese Eltern und Lehrern.

U. Bock [Schuljahr 2013/14]

Schüleraustausch des Kepler-Gymnasiums mit Mirandola

Eine Gruppe von 19 Schülern des Kepler-Gymnasiums machte sich am 15. Februar für eine Woche auf zum Schüleraustausch nach Norditalien. Das Liceo Giovanni Pico, die italienische Partnerschule des Kepler-Gymnasiums, befindet sich in Mirandola in der Region Emilia-Romagna.
Die deutsche Gruppe wurde herzlich von ihren italienischen Gastfamilien in Empfang genommen und erlebte acht Tage lang italienisches Leben pur. Den Schülern wurde außerdem ein abwechslungsreiches Programm geboten. Natürlich wurde Mirandola besichtigt, eine schöne Stadt, in der man allerdings noch deutlich die Auswirkungen des Erdbebens vom Sommer 2012 bemerkt. Man kann aber auch einiges über Giovanni Pico della Mirandola – einen Philosophen der Renaissance - erfahren, nach dem das Partnergymnasium benannt ist. Bei zwei Ganztagesausflügen konnten die Schüler unter anderem die älteste Universität in Bologna erkunden und sich auf die Spuren von Romeo und Julia in Verona begeben. Dort wurde außerdem die Arena besichtigt, wo es viel über die Römer, aber auch Verdi Opern zu erfahren gab. Außerdem wurden den Schülern typische Produkte der Region, vom Essen – Parmigiano Reggiano – bis hin zu Autos –Ferrari –näher gebracht. Gemeinsam mit ihren italienischen Partnern besuchten sie auch die italienische Schule und arbeiteten an einem gemeinsamen Projekt über deutsche und italienische Eigenheiten. Dabei begeben sich die Schüler in Italien und in Deutschland auf die Suche, um Vorurteile und vorgefasste Meinungen über Italiener und Deutsche zu bestätigen oder zu widerlegen.

Gruppenfoto in Bologna

Nach dieser abwechslungsreichen Woche fiel der Abschied nicht ganz leicht, allerdings gibt es schon die Vorfreude auf ein Wiedersehen Ende März in Weiden. Die Gruppe wurde von den Lehrern Ursula Bock und Markus Koller betreut.

Impressionen vom Austausch 2014

Mirandola: Statue von Giovanni Pico vor dem Schloss in Mirandola

Echter Parmiggiano Reggiano

So wird Parmesan hergestellt.

Verona

Im Museo Enzo Ferrari

U. Bock [Schuljahr 2013/14]

Kepler-Schüler in Carpi 2013

20 Schüler und Schülerinnen des Kepler-Gymnasiums Weiden verbrachten im Rahmen des Schüleraustausches mit dem Istituto d’Istruzione Superiore Antonio Meucci neun Tage in der norditalienischen Stadt Carpi, die in der Region Emilia-Romagna liegt.
Sie hatten in dieser Zeit die Gelegenheit Einblicke in das italienische Alltagsleben und Schulwesen zu bekommen. Natürlich wurde den deutschen Schülern und Schülerinnen von ihren italienischen Gastgebern ein vielfältiges Programm geboten. Man brachte ihnen die Aushängeschilder der Region nahe und zeigte ihnen wie echter Parmigiano Reggiano hergestellt wird und wie die schönsten Autos der Firma Ferrari aussehen. Bei den Stadtbesichtigungen in Carpi, Mantua, Venedig und Florenz gab es viele Kunstschätze zu bestaunen. Und auch die Geschichte der beiden Länder spielte eine Rolle bei der Besichtigung des ehemaligen Durchgangslagers Fossoli, vom dem aus Gefangene auch ins Konzentrationslager Flossenbürg gebracht wurden. So ein berühmter Sohn der Stadt Carpi, Odoardo Focherini, der im Außenlager Hersbruck in Deutschland starb.
Nach dieser sehr interessanten Woche fiel es den Schülern und Schülerinnen sehr schwer sich von ihren Gastfamilien zu verabschieden, in denen sie eine sehr herzliche Aufnahme erfahren hatten. Sie freuen sich bereits jetzt schon auf den Gegenbesuch der italienischen Austauschpartner im April.

Deutsche und italienische Schüler vor Santa Croce in Florenz

U. Bock [Schuljahr 2012/13]