Autonomes Fahren bei Bosch

Ein Vortrag von Marietta Bloch in der Schülerforschungswerkstatt

Auf Initiative von OStR Claus Werner war zu Beginn des Schuljahres 2019/20 eine externe Referentin zu Gast in der Schülerforschungswerkstatt: Frau Marietta Bloch, die bei der Firma Bosch in Leonberg beschäftigt ist. Als „Softwareentwicklerin“ arbeitet sie mit bei der Programmierung des „Autonomen Fahrens“.

Einleitend beschrieb Frau Bloch kurz ihre Arbeitsplätze, nämlich den im Büro und den in einem Auto voller technischer Geräte – vom Radarsensor bis zur Messsensorik, die zur Datenaufnahme während einer Probefahrt dient. Sie erläuterte, wie wichtig die Zusammenarbeit im Team sei; die „Arbeitssprache“ bei Bosch ist überwiegend Englisch.

Anhand einer anschaulichen Präsentation gab Frau Bloch den ca. 40 Schülerinnen und Schülern aus den Jahrgangsstufen 5 – 12 Einblicke in den derzeitigen Entwicklungsstand des „Autonomen Fahrens“. Ausgehend von „Fahrerassistenzsystemen“ wie Park-, Notbrems-, Spurhalteassistenten etc., die in neueren Autos ja bereits verbaut sind, zeigte sie auf, dass das Level „teilautomatisiertes Fahren“ bereits erreicht sei: Unter definierten Bedingungen hält das Fahrzeug die Spur, bremst und beschleunigt selbstständig.

Der Fahrer muss den Verkehr aber ständig im Blick behalten und haftet für Verkehrsverstöße und Schäden. Vollkommen autonom fahrende Kraftfahrzeuge (also ganz ohne Fahrer) sind das große Ziel und auch die außerordentliche Herausforderung an die Ingenieure, Programmierer und Entwickler von entsprechenden Software-Algorithmen.

Frau Bloch beantwortete während ihres Vortrages und auch noch anschließend in kleinerer Runde kompetent und geduldig die vielen Fragen der interessierten Schülerinnen und Schüler.

StR Jürgen Heiß war mit seiner Gruppe der Schülerforschungswerkstatt ebenfalls anwesend und sie alle machten sich im Anschluss an den Vortrag sofort daran, das eben Gehörte – allerdings im Kleinen mit Lego-Robotern – kreativ umzusetzen.

Darüber hinaus freuten sich auch Teilnehmer des W-Seminars „Dezentrale Energieversorgung und E-Mobilität“, denn so konnten Sie aktuelle Forschung in Ihre Seminararbeit einfließen lassen. Wir danken Frau Bloch herzlich für ihr Kommen und für die Einblicke, die sie uns in diesen spannenden Themenbereich gewährt hat!