Die Firma novem engagiert sich in der Schülerforschungswerkstatt

Der Einsatz eines hochwertigen Mikroskops war nötig für die realitätsnahen Schülerversuche, die sich Mitarbeiter des Labors der Firma novem ausgedacht haben.

Diplom-Chemikerin Frau von Rekowski hat sich für die 15 Schüler des biologisch-chemischen Praktikums bei Herrn StR Johannes Pausch das Auftragen von selbstgemischter Farbe bzw. Pigmenten auf Furniere überlegt. Mehr Praxisnähe ist kaum möglich, ist doch die Firma novem mit Hauptsitz in Vorbach der Weltmarktführer für qualitativ hochwertige Zierteile und dekorative Funktionselemente im Automobilinnenraum.

Zu den Kunden zählen die renommiertesten Hersteller im Premiumsegment wie Audi, BMW, Daimler, Porsche oder Maserati. Diese Abnehmer schätzen die innovative Technik, die Exklusivität sowie das edle Design der Produkte. Die Schüler staunten nicht schlecht über die Erklärungen von Diplom-Ingenieurin Tanja Braun, denn die für die Ansicht mitgebrachten Furnier-Elemente waren zum Teil sogar beleuchtet.


Für die weitere Arbeit in der SFW wurde ein Farbspektrometer dauerhaft überlassen. Damit konnten die endgültigen Farben auf dem Holz exakt bestimmt werden. Denn schnell wurde innerhalb der sieben Praktikums-Einheiten klar: Die Art des Auftragens (gewischt oder gestrichen) spielt eine Rolle, die Art der Holzvorbehandlung spielt auch eine Rolle ebenso wie die Art der Farbzusammensetzung. Die genauen chemischen Messungen sowie die vermuteten biologischen Begründungen wurden dann in den Abschlusspräsentationen vorgestellt.

Die Experten-Jury bildeten Herr Kreis (Holzwissenschaftler) sowie Herr Döhler, die den Schüler bei allen Versuchen mit Rat und Tatzur Seite standen. Tiefgreifendere Fragen aus ihrer langjährigen Erfahrung in der Holzverarbeitung könnten die Schüler nun zumindest theoretisch angehen. Herr StR Heiß hofft darauf, dass mindestens ein Schüler-Forscher im wahrsten Sinne des Wortes tiefer in die Materie eindringt. Das fachliche Rüstzeug sowie die Utensilien haben sie nun erhalten. Der federführende Pate der Kooperation Markus Wittmann (Produktionschef für die weltweiten Standorte) hat die 15 Schüler abschließend zu einer Besichtigung der Produktionsstätten nach Vorbach eingeladen.

Bilder und Text von J. Heiß [Schuljahr 2018/19]