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Anfang Juli widmeten sich die Schülerinnen und Schüler der Klassen 8c/d und 9c/d gemeinsam mit ihren Lehrerinnen Astrid Bauer und Claudia Baumast-Birner einem spannenden Thema im Fach Latein: Die Struktur der Pflanzen-Nomenklatur. Viele denken bei Latein zunächst an verstaubte Grammatikregeln, doch in der Botanik zeigt sich, wie lebendig und faszinierend diese Sprache sein kann.
Obwohl Latein heute viel zu oft als „tote“ Sprache wahrgenommen wird, ist es in der Botanik und im medizinischen Bereich lebendig und allgegenwärtig. Die botanische Nomenklatur, also die wissenschaftliche Bezeichnung der Pflanzen, basiert auf lateinischen Begriffen und ermöglicht es Menschen weltweit, über Sprachbarrieren hinweg genau über dieselbe Pflanze zu sprechen. Latein ist somit die universelle Sprache der Pflanzenliebhaber und Wissenschaftler.
Während unseres Projekttages haben die Schülerinnen und Schüler gelernt, wie die Namen der Pflanzen aufgebaut sind. Oft steckt hinter einem Pflanzennamen eine interessante Geschichte, ein Hinweis auf besondere Eigenschaften oder sogar die Vorlieben des Entdeckers. Gemeinsam mit der Kräuterführerin Cornelia Müller sind die Schülerinnen und Schüler nach draußen in das Stadtbad gegangen, um Pflanzen zu suchen, zu betrachten und anschließend im Gartensaal unserer Schule ihre lateinischen Namen zu erforschen. Dabei haben sie Pflänzchen für Pflänzchen das lebendige Latein erschlossen.
Der Tag war nicht nur lehrreich, sondern auch spannend und abwechslungsreich. Die Schülerinnen und Schüler konnten durch praktische Erfahrung die Bedeutung der einzelnen Wortbestandteile erkennen und so die Struktur der Nomenklatur besser verstehen. Es wurde deutlich, wie viel Geschichte, Kultur und Wissenschaft in den Namen steckt und wie sie uns helfen, die Vielfalt der Natur zu ordnen und zu verstehen.
Wir freuen uns, dass die Schülerinnen und Schüler so viel Interesse gezeigt haben und nun einen neuen Blick auf die lateinische Sprache und ihre Bedeutung in der Natur haben. Dieser Projekt-Tag hat gezeigt: Latein ist lebendig und omnipräsent!
C. Baumast-Birner












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