Besuch in Biriciana, dem römischen Weißenburg

Die LateinschülerInnen der 9. und 10. Jahrgangsstufe folgten in Weißenburg – damals Biriciana genannt – den Spuren der dort stationierten römischen Soldaten:

Sie besichtigten die Reste des Kastells, das der Grenzsicherung am Limes diente, und durften auf der rekonstruierten Toranlage probehalber „Wache schieben“.

Dass es für die Soldaten sowie die Bewohner des zugehörigen vicus, sprich des zivilen Lagerdorfs, aber auch Zeiten der ausgiebigen Körperpflege und Entspannung gab, zeigte ein Rundgang durch die Thermen, die in den 1980er Jahren freigelegt wurden und mit zu den größten Anlagen auf germanischem Boden zählen.

Fundstücke aus diesen Thermen, v.a. aber aus dem berühmten „Weißenburger Römerschatz“ konnten die SchülerInnen anschließend im Römermuseum begutachten, wie z.B. äußerst qualitätsvolle Götterfiguren, militärische Paradehelme oder Alltagsgegenstände.

Ein Workshop, in dem die SchülerInnen sich an antiken Schreibmaterialien, sprich Papyrus und Federkiel versuchen durften, rundete das Programm ab.

C. Vogl [Schuljahr 2018/19]