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Das Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände in Nürnberg

Die Wirkung der Monumentalarchitektur der NS-Diktatur vor Ort untersuchen
Mit welchen Mitteln gelang es den Nationalsozialisten, eine geschlossene „Volksgemeinschaft“ herzustellen? Wie erreichten sie die Identifikation mit dieser? Und: Wie inszenierte Hitler seine Macht?

Mit all diesen Fragen setzten sich die Schülerinnen und Schüler der Klasse 9c und des Geschichtskurses von Herrn Wagner im Rahmen der Exkursion zum Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände in Nürnberg kritisch auseinander. Nach einer kurzen Einführung vor Ort erkundeten die Schülerinnen und Schüler, angeleitet durch ausgewählte Materialien, das Reichsparteitagsgelände selbstständig. Dabei wurden sie von den Referendaren des Studienseminars Geschichte begleitet. Während des anschließenden gemeinsamen Rundgangs, der unter anderem in den Innenhof der für 50 000 Menschen ausgelegten Kongresshalle und auf die „Große Straße“ führte, präsentierten die Schülerinnen und Schüler ihre Ergebnisse und erhielten so einen Einblick in die monumentale Gestaltung des Geländes und deren Wirkung, die vom Größenwahn der Nationalsozialisten zeugt. Der Geschichtskurs der 11. Jahrgangsstufe nahm währenddessen an einem geführten Rundgang durch die Ausstellung „Faszination und Gewalt“ teil und nutzte dargebotene Materialien der Ausstellung, um sich mit der Inszenierung des Begriffs der „Volksgemeinschaft“ und deren Bedeutung für die Nationalsozialisten näher zu beschäftigen. Den Schlusspunkt bildete eine rege Diskussion über die Frage, ob und wie die Vorstellungen von Führerkult und „Volksgemeinschaft“ bis heute weiterleben.


Die Klasse 9c und der Kurs 1g4e mit dem Studienseminar für Geschichte vor dem Dokuzentrum.

J. Reitinger, StRefin [Schuljahr 2017/18]

 

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