Die Klassen 8a und 8c erleben den Alltag in der Zeit der Industrialisierung

Welche Arbeitsbedingungen herrschten in den Fabriken des 19. Jahrhunderts? Wie sah eine Wohnung einer durchschnittlichen Arbeiterfamilie tatsächlich aus? 

Welchen Beschäftigungen gingen die Männer in ihrer Freizeit nach? Es waren unter anderem diese Fragen, mit denen sich die Schülerinnen und Schüler der Klassen 8a und 8c während des Besuchs des Museums Industriekultur in Nürnberg beschäftigten. Die von StRefin Winkler, StRef Sutrich und OStR Wagner organisierte Exkursion am 14.02.2019 bildete einen passenden Abschluss der Unterrichtssequenz zur Industrialisierung.


Die Klassen 8a und 8c im Museum Industriekultur Nürnberg


Nach einer Einführung durch Rundgangsleiter erkundeten die Schülerinnen und Schüler Bereiche innerhalb des Museums selbstständig. In Gruppen aufgeteilt erforschten sie den Maschinenarbeitsplatz eines Industriearbeiters, die Wohnung einer durchschnittlichen Arbeiterfamilie und ein typisches Vereinslokal zu dieser Zeit. Genau dort, zwischen alten Mannschaftsbildern und auf sehr rustikalen Bänken, präsentierten die jeweiligen Teams ihre Ergebnisse den übrigen Klassenkameraden.

Im Anschluss blieb den Schülerinnen und Schülern noch Zeit, um sich in der Halle der ehemaligen Schraubenfabrik die anderen Ausstellungsbereiche anzusehen, welche unterschiedlichste Industriebereiche abdecken - Bleistifte, Automobile und auch Computerspiele – es gab viel zu sehen. Die Jugendlichen bekamen aufgrund der Authentizität der Ausstellungsstücke einen intensiveren Eindruck und konnten Einblicke in das Alltagsleben der Menschen während der Zeit der Industrialisierung gewinnen.

StRef T. Sutrich [Schuljahr 2018/19]