Fachschaft Geographie

Total regional – Das P-Seminar Geographie veranstaltete einen Projekttag zum Thema „regionale Produkte“

Am 20. Oktober veranstalteten die Schüler des P-Seminars „Total regional“ einen Projekttag zum Thema „regionale Produkte“ mit der Schülern der Klassen 7a und 7d. Der Projekttag begann für die Siebtklässler um 10:40 Uhr. Sie wurden von den Schülern der Intro-Gruppe zum Filmsaal gebracht, wo die Einführung stattfand. Zuerst wurde das P-Seminar vorgestellt, danach der Zeitplan für die Veranstaltung, gefolgt von der Definition von regionalen Produkten sowie der Abgrenzung von Bioprodukten. Nach dieser kurzen Hinführung zum Thema wurden die drei Workshops genannt, bevor die Schüler sich in drei Gruppen aufteilten und von den jeweiligen Mitgliedern der Intro-Guppe zu den Workshops, die etwa fünfundzwanzig Minuten dauerten, begleitet wurden.

Workshop I: Unterschiede zwischen Massenproduktion und regionaler Produktion
Einer der Workshops mit dem Titel „Unterschiede zwischen Massenproduktion und regionaler Produktion“ fand im Filmsaal statt. Zu Beginn dieses Workshops durften die Schüler ihre Eindrücke zu zwei Bildern, die Hühner in der Massenzucht und in regionaler Haltung zeigten, äußern, dann bekamen sie ein Quiz mit sechs Fragen zur Massentierhaltung, die sie ohne Vorwissen beantworten sollten. Nach einigen Minuten Bearbeitungszeit besprachen die Workshop-Leiterinnen die Antworten gemeinsam mit den Schülern. Anschließend ließen die P-Seminarteilnehmer die in Kleingruppen eingeteilten Siebtklässler die Merkmale der beiden gegensätzlichen Zuchtformen sortieren. Anschließend konnten die Schüler ihre Ergebnisse mit der richtigen Lösung vergleichen. Danach bekamen die Schüler allgemeine Informationen über Massenproduktion, wobei sie zudem Fragen der Workshop-Leiterinnen zu den vorgestellten Aspekten beantworten sollten. Der Workshop endete damit, dass die Schüler ein Handout mit den wichtigsten Informationen bekamen.

Workshop II: Regionale Backstube
In dem Workshop „regionale Backstube“ wurde die Schülergruppe aufgeteilt, die eine Hälfte durfte regional und industriell gefertigtes Brot verkosten, wobei den Schüler verstehen sollten, dass regionales Einkaufen eine Frage der Einstellung ist. Die andere Hälfte buk mit zwei der Workshop-Leiterinnen Waffeln aus regional eingekauften Zutaten. Anschließend tauschten die beiden Gruppen. Zum Schluss bekamen die Schüler jeweils ein Handout mit dem Waffelrezept sowie einem Rezept für Apfelstrudel und konnten sich mit Prospekten von Verbänden wie dem Naturpark Nordoberpfalz eindecken, in denen sie Einkaufsmöglichkeiten für regionale Produkte finden.

Workshop III: Der Weg des Essens
Der Workshop „Der Weg des Essens“ wurde damit eröffnet, dass einer der P-Seminarteilnehmer eine Nudelpackung aus dem Supermarkt und von einem regionalen Hersteller zeigte und die Unterschiede im Preis, in der Herstellung und bei der Herkunft des jeweiligen Produkts erklärte. Daraufhin bekamen die Schüler ein Arbeitsblatt, auf dem sie sich Stichpunkte zu zwei Filmen über Nahrungsmittelproduktion in Großfabriken und bei regionalen Herstellern notieren sollten. Nach den Filmen besprachen die Schüler ihre Eindrücke mit den P-Seminarteilnehmern und wurden anschließend aufgefordert, Vor- und Nachteile der beiden Produktionsweisen mit Hilfe vorgegebener Begriffe zuzuordnen.

Nachdem die Gruppen alle Workshops einmal durchlaufen hatten, versammelten sich alle Siebtklässler und P-Seminar-Schüler wieder im Filmsaal, wo die Seminarteilnehmer den Projekttags-Klassen abschließend die Vorteile von fair gehandelten Produkten als Alternative zum regionalen Einkauf aufzeigten. Dazu grenzten sie diese von Bioprodukten ab und erklärten, welche Siegel faire Produkte kennzeichnen. Den Abschluss bildete die Erläuterung der Ziele, die mit der regionalen Produktion von Produkten erreicht werden sollen. Nach einer endete mündlichen und schriftlichen Rückmeldung durch die Schüler endete der Projekttag pünktlich zum Ende der 6. Schulstunde.

In Geographie spitze

Die ersten Hürden sind geschafft! Der 15jährige Tobias Grünbauer konnte sich als Schulsieger des Kepler Gymnasiums gegen seine Mitschüler durchsetzen. Beim großen Geographiewettbewerb „Diercke Wissen 2013“, an dem jährlich bundesweit über 280 000 Jugendliche teilnehmen, errang der Schüler den ersten Platz und darf nun am Landesentscheid in Bayern zeigen, was er kann. Damit rückt der Titel des besten Geographieschülers in Deutschland näher. Das große Finale findet dann am 7. Juni in Braunschweig statt. Dafür drücken ihm sicherlich nicht nur der Zweitplazierte des Schulentscheids (Heinrich Efros) und die Gewinnerin des dritten Platzes (Valerie Schiml), sondern auch sein betreuender Lehrer, Studienrat Michael Schmid, die Daumen.

Die Sieger des Geographiewettbewerbs bei der Preisverleihung.