Fachschaft Französisch

(verantwortlich: Frau Birgit Memmel)

« La journée des portes ouvertes 2017 » - Französisch am Tag der offenen Tür 2017

Schülerinnen und Schüler der 8. und 9. Jahrgangsstufe präsentierten am Tag der offenen Tür das Fach Französisch in seiner ganzen Vielfalt. Dafür hatten sie sich allerhand einfallen lassen und zeigten bei Vorbereitung und Durchführung großes Können und viel Liebe zum Detail.
Schon der Bereich vor dem „Französischen Klassenzimmer“ war mit vielfältigen Plakaten geschmückt, die im Laufe der Zeit im Rahmen des Faches Französisch entstanden waren und verschiedenste Ereignisse wie Deutsch-Französische Tage, Begegnungsabende, Exkursionen oder auch den Schüleraustausch dokumentierten oder ein Thema des Französischunterrichts veranschaulichten. Fahnen, Schleifen und Stellwände vervollständigten das Bild.

Zusätzlich konnten sich die Besucher am Informationsstand einen ersten Überblick über das Fach Französisch verschaffen. Als besonders ansprechend wurde empfunden, dass diese Informationen von Schülerinnen und damit sozusagen aus erster Hand kamen. Doch auch bei allgemeinen Fragen, zum Beispiel zur Lage verschiedenster Räumlichkeiten im Schulhaus, waren die beiden jungen Damen des Französischinformationsstandes eine gefragte Anlaufstelle!

Im „Französischen Klassenzimmer“, das ebenfalls mit vielfältigen Plakaten zu Sprache, Land und Aktivitäten sowie mit Flaggen, Bändern und Blumen liebevoll in den Landesfarben geschmückt war, konnten sich die Besucher noch eingehender über verschiedene Themen informieren. An langen Tischen waren die am Kepler-Gymnasium eingesetzten Lehrwerke wie auch diverse Beispiele zur außerunterrichtlichen Beschäftigung mit der französischen Sprache und Kultur ausgestellt. Darunter befanden sich französische Gesellschaftsspiele, Lernspiele, Rätselhefte, Kinderbücher, Comics, Zeitschriften und Bildbände. Des Weiteren lieferte eine Informationswand zur mündlichen Schulaufgabe wichtige Hinweise zu Unterrichtsalltag und Prüfungssituationen, wie sie beim Erlernen einer modernen Fremdsprache typisch sind. Zudem wurde in regelmäßigen Abständen ein Informationsfilm zum Fach Französisch gezeigt. Selbstverständlich standen auch die Französischlehrkräfte des Kepler-Gymnasiums jederzeit für Fragen zur Verfügung.

An verschiedenen „stations d’activités“ konnten die Besucher zusammen mit den Keplerianern französische Sprachenfähnchen basteln, französische Bilder ausmalen, sich nach französischen Motiven schminken lassen, erste Begriffe der französischen Sprache erlernen oder bereits auf Französisch mit den Großen Topfschlagen und Bingo spielen. Auch hier erwies sich die Entscheidung der Lehrkräfte, sich im Hintergrund zu halten und dadurch den direkten Kontakt zwischen aktuellen und zukünftigen Keplerianern zu fördern, als sehr glücklich. Im Übrigen hatten an diesen „stations“ nicht nur die Viertklässler selbst ihren Spaß, sondern ebenso ihre jüngeren Geschwister, die mitgekommen waren!

Zu bestimmten Zeiten hatte die „Französische Klassenband“ der Klasse 9d ihren Auftritt. Durch das ansprechende Programm führte sehr gekonnt die Moderatorin Johanna Gründel. Zunächst hieß sie die Besucher herzlich willkommen und stellte Federico vor, das Maskottchen der Fachschaft Französisch. Ihm zu Ehren sangen die Besucher zusammen mit der Band „Le coq est là“, eine umgedichtete Version von „Le coq est mort“, die den jungen Besuchern von Johanna beigebracht wurde. Um das Mitsingen auf Französisch zu erleichtern, hielten Schülerinnen bunte Schilder mit dem Liedtext hoch. Zusätzlich durften sich die Besucher auch mit Rasseln, die von den Keplerianern extra zu diesem Zweck gebastelt worden waren, am Musizieren beteiligen.

Anschließend sang Korbinian Friedl, begleitet von Lisa Golla am Piano, das Stück „Göttingen“ der Chansonnière Barbara. Zuvor hatte die Moderatorin Johanna Gründel die Hintergründe dieses Liedes erklärt. Barbara, eine Pariser Jüdin, musste sich als Kind vor den deutschen Soldaten verstecken, die in ihrer Heimatstadt wüteten, da sie sonst in ein Todeslager gebracht worden wäre. Nur zwanzig Jahre später, als junge Frau, schrieb Barbara dieses Lied, in dem sie – Widerständen im eigenen Land zum Trotz – davon singt, dass Franzosen und Deutsche so unterschiedlich eigentlich gar nicht sind und zur Versöhnung aufruft. Deshalb wird dieses Chanson auch als „Hymne der deutsch-französischen Freundschaft“ bezeichnet. Die Zuhörer lauschten ergriffen dem gefühlvollen Vortrag der musizierenden Schüler.
Im nächsten Stück, dem Lied „Je veux“ der Sängerin Zaz, das davon handelt, dass Liebe, Lebensfreude und Authentizität viel wichtiger sind als Geld, Statussymbole und gesellschaftliches Ansehen, ging es wieder modern und peppig zu. Hier spielte erneut die gesamte „Französische Klassenband“ bestehend aus Lisa Golla am Piano, Lara Marterer am Tenorsaxophon, Erik Scheurell an der E-Gitarre, Anna-Lena Beer sowie Tim Scholtz an den Percussions und natürlich dem Sänger Korbinian Friedl. Auch bei diesem Lied durften die Besucher mit ihren Rasseln die Musiker rhythmisch unterstützen!
Abschließend wurde noch zusammen „Frère Jacques“ gesungen. Erneut halfen eine kleine Einführung durch die Moderatorin sowie Textschilder beim Mitsingen und auch die Rasseln kamen wieder fest zum Einsatz!

So kann zum Schluss nur festgestellt werden: Die Französischschüler hatten für den Tag der offenen Tür einen einladenden, informativen und mitreißenden Französischbereich geschaffen und sorgten für eine rundum gelungene Veranstaltung, die ihnen selber sichtlich ebenso große Freude bereitete wie den begeisterten Besuchern!

A. Schießlbauer

La journée des portes ouvertes: Französisch am Tag der offenen Tür

Für den Tag der offenen Tür am Samstag, den 12.03.2016, scheuten die Schülerinnen und Schüler des P-Seminars Französisch, acht Schülerinnen der Klasse 6b sowie natürlich die Französischlehrkräfte des Kepler-Gymnasiums keine Mühen, um den zahlreichen Besuchern die französische Sprache auf spielerische Art und Weise näherzubringen.

Bereits am Vortag waren die Vorbereitungen in vollem Gange: Die Fachschaft Französisch um ihre Fachbetreuerin Frau Memmel schuf rund um das „Französische Klassenzimmer“ einen Ort mit landestypischem Flair und vielerlei Berührungspunkten mit Land, Leuten und nicht zuletzt der französischen Sprache. Doch auch Informationen über das Fach Französisch am Kepler-Gymnasium, sei es im Unterricht oder über den Unterricht hinaus, sollten mit Hilfe vielfältiger und sehr ansprechender Materialien selbstverständlich nicht zu kurz kommen, weswegen die unterschiedlichsten Informationsquellen einladend im Raum aufgebaut wurden. Tatkräftig unterstützt wurde die Fachschaft Französisch von den Schülerinnen und Schülern des P-Seminars Französisch unter der Leitung von Frau Schießlbauer, die den Freitagnachmittag zum Aufbauen und Gestalten ihrer verschiedenen stations d’activités nutzten, mit denen sie am nächsten Tag ihre kleinen Gäste unterhalten wollten. Natürlich ging das P-Seminar den Französischlehrerinnen auch beim Schleppen von Bänken, Stühlen und Stellwänden gerne zur Hand und erntete dafür so manchen Dank!

Am Samstagmorgen versammelten sich alle Beteiligten schon um 8:30 Uhr in Bleu-Blanc-Rouge in Zimmer 145 für die letzten Vorbereitungen vor dem Eintreffen der Besucher. Pünktlich um 9 Uhr ging es dann los: Neben lustigen Spielen wie Bingo mit französischen Wörtern oder Topfschlagen auf Französisch lud das P-Seminar außerdem zum Ausmalen von Motiven rund um das Thema Frankreich sowie zum Basteln von französischen Sprach-Fähnchen ein. Die Gäste hatten auch die einmalige Gelegenheit, sich mit Eiffelturm, Trikolore, Croissant und Co. schminken zu lassen oder sich über Lehrwerke, mündliche Schulaufgaben, den Schüleraustausch und weitere Aktivitäten im Fach Französisch wie zum Beispiel den deutsch-französischen Tag eingehend zu informieren. Nicht nur die Französischlehrkräfte waren stets vor Ort, um zahlreiche Fragen zu beantworten, sondern auch wir Schüler gaben gerne von unserer Warte aus Auskunft. Obendrein gab es noch eine stündlich stattfindende musikalische Aufführung von Schülerinnen der 6b, die zuvor mit Frau Schießlbauer eingeübt worden war. Bevor die Schülerinnen der Klasse 6b den deutsch-französischen Klassiker „Frère Jacques“ anstimmten und zum Mitsingen einluden, hatten sie mit einem französischen Begrüßungslied die Gäste willkommen geheißen und das Kinderlied „Au clair de la lune“ auf der Geige sowie das allseits bekannte Volkslied „Sur le pont d’Avignon“ auf dem E-Piano vorgetragen. Natürlich fand auch die Moderation in französischer Sprache statt und zeigte den Besuchern, was man nach ein paar Monaten Französischunterricht schon alles kann!

Nicht zuletzt dank der gelungenen Organisation seitens der Fachschaft Französisch wurde dieser Samstagvormittag zu einem erlebnisreichen Tag der offenen Tür für alle Besucher und machte auch uns aktiv beteiligten Schülern riesigen Spaß!

Benedikt Gailer und Maximilian Lang (P-Seminar Französisch, Q11)

Das P-Seminar als Weg zur Ausbildungsstelle

Als ich in der zehnten Klasse die Seminarfächer wählen musste, war ich sehr verunsichert. Ich war neu an der Schule und wusste nicht, wie die Lehrer ihren Unterricht strukturierten oder wozu die Seminare eigentlich dienten. Aber die Entscheidung musste getroffen werden. Beim ersten Durchlesen der Überschriften stach mir ein bestimmtes P-Seminar ins Auge, nämlich das P-Seminar Französisch « Un voyage à Paris ». Nachdem ich die Beschreibung gelesen hatte, war ich schon überzeugt. Die Wochen vergingen, ich bestand die zehnte Klasse. Und dann? Nun, ab in die Oberstufe!

Während der ersten Treffen des P-Seminars machte uns Frau Schießlbauer, unsere Kursleiterin, noch einmal darauf aufmerksam, welche Aufgaben auf uns zukommen würden und worin unser Projekt bestehen würde. Unsere Lehrerin hatte außerdem den perfekten Plan, wie wir unser Wissen über die vielfältigen Berufsfelder rund um das Thema Reisen noch weiter und vor allem praxisbezogen vertiefen konnten: wir besuchten verschiedene Unternehmen, die jeweils bestimmte Berufssparten in der Tourismusbranche abdecken, und konnten dadurch intensive Einblicke in die Anforderungen und vor allem den Berufsalltag gewinnen. So blickten wir zunächst bei Studiosus, dem bekannten Anbieter von anspruchsvollen Studienreisen, hinter die Kulissen und erfuhren, welche Berufsmöglichkeiten dort geboten werden, wie die einzelnen Ausbildungen ablaufen, wie man sich bewerben kann und wie es nach der Ausbildung mit Anstellungsmöglichkeiten und Berufsalltag aussieht. Als nächstes kam die Münchner Verlagsgruppe TRAVEL HOUSE MEDIA an die Reihe, deren hochwertige Reiseführer – wie zum Beispiel Merian, Polyglott, Michelin oder die blauen und gelben ADAC-Reiseführer – marktführend sind. Dort erlebten wir äußerst anschaulich, welche Berufsgruppen nötig sind, um erstklassig recherchierte und qualitativ hochwertige Reiseführer herauszubringen, und wir durften sogar als Tester von Reiseführern aktiv werden.

Schließlich kam eine Exkursion, die mein Leben für immer verändern sollte: wir fuhren in das Reisebüro Nix-Wie-Weg nach Parkstein, das sich hauptsächlich als Online-Reisebüro einen großen Namen gemacht hat. Bei diesem Besuch präsentierten uns der Geschäftsführer Nicolas Götz und seine Mitarbeiterin Sandra Weismeier das Unternehmen, informierten uns über Bewerbungsabläufe und erzählten von ihrer eigenen Ausbildung und vor allem von ihrem Berufsalltag. Außerdem durften wir die verschiedenen Abteilungen besichtigen, den Mitarbeitern über die Schulter blicken und natürlich viele Fragen stellen. Ich war begeistert. Das Ambiente bei Nix-Wie-Weg, die engagierte und ungezwungene Art der Mitarbeiter, die duale Ausbildung vor Ort und an der Berufsschule in Nürnberg, die vielfältigen Weiterbildungsmöglichkeiten, die verschiedenen interessanten Tätigkeiten, die der Beruf des Tourismuskaufmanns mit sich bringt, die regelmäßigen Informationsreisen für Mitarbeiter… Ich war hin und weg von Nix-Wie-Weg!

Fast ein Jahr später, besser gesagt im Januar 2016, stellte ich nun konkrete Überlegungen zu meiner beruflichen Zukunft an. Nix-Wie-Weg hatte sich in Herz und Hirn eingebrannt! Also machte ich meine Bewerbungsmappe fertig und schickte sie an Nix-Wie-Weg. So wie Sandra Weismeier es uns bei unserem Besuch geraten hatte, wollte ich nicht erst studieren gehen, sondern gleich Praxiserfahrung sammeln. Nachdem ich meine Bewerbungsmappe an Nix-Wie-Weg geschickt hatte, hieß es warten. Glücklicherweise dauerte es nicht lange, bis Nix-Wie-Weg antwortete. Ich war außer mir vor Glück! Nach dem Vorstellungsgespräch, bei dem ich bereits ein sehr gutes Gefühl gehabt hatte, verging nicht mal ein Tag, bis mir mitgeteilt wurde, dass ich für September 2016 einen sicheren Ausbildungsplatz zur Reise- bzw. Tourismuskauffrau habe!

Zum Schluss möchte ich Ihnen/euch mitteilen, dass mir mein P-Seminar eine Tür geöffnet und mir neue Einblicke in diese Branche ermöglicht hat. Ohne die Besuche im Rahmen des P-Seminars hätte ich niemals diese intensiven und authentischen Eindrücke von den verschiedenen Berufsfeldern der Tourismusbranche erhalten und auch nicht diesen persönlichen Draht zu meinem zukünftigen Arbeitgeber bekommen. Ich freue mich darauf, diese Richtung nun einzuschlagen und schon sehr bald Menschen dabei zu helfen, die schönste Zeit des Jahres zu etwas wirklich Besonderem werden zu lassen! Doch bevor es losgeht, werde ich zunächst mal mein Bestes bei den Abiturprüfungen geben. Aber dann heißt es auch für mich Nix-Wie-Weg!

Ana Crăciun, Q12

Deutsch-Französischer Tag 2016 - Journée franco-allemande 2016

„Bonjour, mes amis, bonjour!“

Dieser fröhliche Gruß, natürlich in französischer Sprache gesungen von der Klasse 6b unter der Leitung ihrer Französisch-Lehrerin Adelheid Schießlbauer, bildete den Auftakt zu den Feierlichkeiten anlässlich des Deutsch-Französischen Tages und setzte so eine beliebte Tradition am Kepler-Gymnasium fort. Das Direktorat, das Cafeteria -Team und die Fachschaft Französisch um Fachbetreuerin Birgit Memmel hatten zur „Kulinarischen Mittagspause“ geladen. Die Damen und Herren des Eltern-Cafés boten wie immer leckere französische Spezialitäten in der Mensa an und bereiteten so den „Nährboden“ für eine kleine Feierstunde mitten im Schulalltag.
Jedes Jahr erinnern sich Schüler in Frankreich und Deutschland gemeinsam an die Unterzeichnung des sogenannten „Elysée-Vertrags“ am 22. Januar 1963 durch Bundeskanzler Adenauer und Staatspräsident De Gaulle. Dieser historisch wichtige Vertrag bildete die Grundlage für den Ausbau der deutsch-französischen Beziehungen.
Neben französischen Köstlichkeiten wie verschiedenen Tartes, Quiches und Baguettes waren wie immer die Crêpes au chocolat und Desserts wie Mousse au chocolat der absolute „Renner“.
Dazu lauschten SchülerInnen und KollegInnen dem beeindruckenden Vortrag der Schülerin Ronja Künkler aus der Q11, die drei Chansons mit Gitarrenbegleitung vortrug. Eine wirklich perfekte Vorstellung lieferte auch die Tanzgruppe aus der Klasse 8D ab. Unter Anleitung ihres Maître de danse Korbinian Friedl interpretierten sie das Lied „Papaoutai“ des Sängers Stromae.
Den Schlusspunkt bildete die Preisverleihung an die Sieger des Vorlesewettbewerbs der 8. bzw. 9. Klassen. Ausgezeichnet und belohnt mit Sachpreisen wurden Christina Biebl (9B), Nicolas Oschetzky (9F), beide F3, und Amelie Löw aus der Klasse 8D.
Die Gewinner dürfen am Schüleraustausch mit der Partnerschule in Issy-les-Moulineaux teilnehmen.

Ronja Künkler, Q 11, sang französische Chansons

Fachbetreuerin Birgit Memmel überreicht Christina Biebl, der Siegerin des Vorlesewettbewerbs, ein Buchgeschenk

Die Tanzgruppe der Klasse 8d

Der Crêpes-Stand des Cafeteria-Teams war wie immer heiß begehrt!

Die Liebe zu Frankreich ging auch an diesem Tag durch den Magen!

Zwei charmante Damen aus der Klasse 6b von Frau Schießlbauer eröffneten die kulinarische Mittagspause, natürlich in französischer Sprache!

P-Seminar Französisch in der Schreibwerkstatt des Literaturhauses München

Es war einmal vor Lange(r), Lange(r) Zeit ein einzigartiges P-Seminar, das sich mit Zoig'l im Gepäck auf den Weg in die große, große Landeshauptstadt zu Frau Dr. Katrin Lange vom Münchner Literaturhaus machte.

Dieses wunderbare P-Seminar sind selbstverständlich wir! Es kostete uns einiges an Strapazen, die Oberpfälzer Province hinter uns zu lassen… (ein Merci an die Deutsche Bahn…). Endlich angekommen, brausten wir im Sauseschritt, nach dem Motto vite vite, quer durch die Münchner Innenstadt zum Literaturcafé Oskar Maria. Nach einem kulinarisch wie literarisch durchaus extraordinären Déjeuner trafen wir über den Dächern Münchens bei einem horizontal scheinbar unbegrenzten Ausblick („In der Literatur weiß man nie, ob es genial oder völlig daneben ist.“ Zitat Dr. Katrin Lange) mit genau derselben zusammen. Wenn ihr, liebe Leser, nun gedacht habt, dass das Zoig'l unser promillehaltiger Proviant (Achtung Alliteration!) gewesen ist, dann habt ihr euch sehr getäuscht! Das war natürlich unser Oberpfälzer Gastgeschenk für Frau Lange! Nachdem es überreicht war, konnte unser Workshop zum kreativen Schreiben auch schon beginnen. Mit großer Begeisterung erfuhren wir, dass aus diesem Workshop bereits mehrere junge Autoren hervorgegangen sind und selbst renommierte Schriftsteller regelmäßig an ihm teilnehmen!
Wir waren dann auch völlig perplex, welche Geschichten in uns schlummerten. Frau Lange hatte jedenfalls die richtigen Methoden parat, sie aus uns herauszukitzeln! Zum Einstieg hatte sie einen Tisch mit vielfältigen, zum Teil sehr dubiosen, Gegenständen vorbereitet und forderte uns auf, spontan einen davon auszuwählen. Mit verschiedenen Tricks half sie uns, ihm eine Persönlichkeit zu verleihen, uns in ihn hineinzuversetzen und dann von seiner Warte aus eine Geschichte zu erzählen. Die Ergebnisse waren verblüffend! Dann zeigte sie uns eine in Paris aufgenommene alte Fotografie, die – oberflächlich betrachtet – eine eher unspektakuläre Straßenszene zeigte, doch Frau Lange regte mit viel Geschick unsere Kreativität so an, dass dieses Bild begann, uns die verschiedensten Geschichten zu erzählen. Danach präsentierte sie uns ein weiteres Foto, an das wir nun schon mit einem literarisch geschulteren Auge herangingen. Natürlich durchleuchteten wir auch gemeinsam alle unsere Ergebnisse kritisch. Wir freuten uns riesig, als Frau Lange uns am Ende des Workshops einlud, im Juli wiederzukommen, um unseren kreativen Horizont noch mehr zu erweitern. Als Vorbereitung zu dieser nächsten Schreibwerkstatt gab sie uns eine kreative Schreibaufgabe mit auf den Weg.

Und wenn sie nicht gestorben sind, dann schreiben sie noch heute und haben daran ganz viel Freute.
(Molière hätte es nicht besser hinbekommen, denn der konnte nämlich kein Deutsch.)

À votre santé, Madame Longue!

Das P-Seminar Französisch

„Nicht der Leser steuert den Text, sondern der Text steuert den Leser.“ (Prof. Dr. em. Berger)

Am Montag, dem 14.12.2015, bekam das P-Seminar Des histoires racontées d’un point de vue inhabituel Besuch von Prof. Dr. em. Berger, der vor seiner Emeritierung an den Universitäten Saarbrücken, Düsseldorf und Regensburg Literaturwissenschaft gelehrt hatte. Unsere Vorbereitungen, bei denen wir insbesondere die drei verschiedenen Erzählperspektiven genauer unter die Lupe nahmen, hatten schon etliche Wochen vorher begonnen. Am Tag des Besuchs richteten wir in der Mittagspause dann den Gartensaal für die Ankunft von Professor Berger her, der zeitgleich am Bahnhof in Weiden eintraf. Einige Zeit später konnten wir ihn an unserer Schule willkommen heißen und uns in kleiner Runde zusammensetzen. Unsere anfängliche Scheu verflog durch den Enthusiasmus, den Professor Berger ausstrahlte, sehr schnell, und so machten wir uns begeistert an die Arbeit. Wir sprachen über vier äußerst unterschiedliche Textpassagen. Die intensive Auseinandersetzung mit diesen Texten, wie beispielsweise mit der Erzählperspektive oder der Wirkung auf den Leser, war höchst interessant und aufschlussreich und Professor Berger zog uns mit seinen Kenntnissen und seiner mitreißenden Art zu unterrichten völlig in seinen Bann. Nach knapp 90 Minuten waren wir am Ende der Analyse aller Texte angelangt. Professor Berger hatte es sichtlich Spaß gemacht, mit dem P-Seminar Französisch zu arbeiten, was er auch ausdrücklich betonte. Im Anschluss fand ein gemütliches Beisammensein mit Kaffee und selbstgemachtem Kuchen statt, bei dem wir uns noch einige Zeit mit Professor Berger über Schule, Studium, Literatur und Handys unterhielten. Gegen Ende übergab er uns noch ein paar Bücher, die er uns für unsere Schulbibliothek zur Verfügung stellte, und wir überreichten ihm unsererseits ein kleines Geschenk.
Ein großes Dankeschön gilt unserer Sekretärin Frau Knorr für ihre Unterstützung bei der Vorbereitung und Herrn Prof. Dr. em. Berger, der sich Zeit für uns genommen hat und extra nach Weiden gekommen ist. Außerdem danken wir unserer Kursleiterin Frau Schießlbauer, die den Besuch ihres ehemaligen Professors ermöglicht hat.

Luisa Ruhland, Q11

Pustet und die Buchfabrik

Am Freitag, dem 23.10.2015, traf sich das P-Seminar Französisch der Q11 um 7:40 Uhr am Weidener Bahnhof. Um 8:05 Uhr machten wir uns mit dem Zug auf den Weg nach Regensburg zu Druckerei und Verlag Friedrich Pustet. In Regensburg angekommen, legten wir das letzte Stück zu Fuß zurück. Als wir nach langem Suchen endlich die Eingangstür gefunden hatten, wurden wir von der Familie Pustet freundlich in Empfang genommen. Zu Beginn überreichten wir Herrn Pustet unser Gastgeschenk: ein selbstgebrautes Fässlein Zoigl, das Niklas Köllner mitgebracht hatte. Paul Pustet führte uns in sein Büro und Konferenzzimmer, wo wir Frau Pustet und eine Kollegin antrafen. Dort wurden uns netterweise Getränke und Plätzchen angeboten. Daraufhin wurden uns nicht nur die einzelnen Arbeitsschritte der Buchherstellung nähergebracht, sondern wir erfuhren auch viel Interessantes über die Familiengeschichte der Pustets. Im Anschluss daran wurden wir durch die einzelnen Etagen und Arbeitsbereiche von Verlag und Druckerei geführt. Wir durften viele verschiedene Facetten der Arbeit in einem Verlag und einer Buchdruckerei kennenlernen. Die Führung begann im Buchlager und ging über die Verlagsräume, deren Highlight die Designabteilung war, bis hin zu den Fertigungshallen der Druckerei, in denen wir die verschiedenen Arbeitsschritte beobachten konnten. All dies begleitete Herr Pustet mit ausführlichen Erläuterungen. Abschließend überreichte uns Herr Pustet in seinem Büro frisch vom Band entnommene Erstauflagen von Håkan Nessers „Elf Tage in Berlin“ sowie „Das Kleine Eulenbuch“. Herr Pustet informierte uns außerdem über die wichtigsten Verlage, die ihre Bücher bei Pustet drucken lassen, sowie über verschiedene Berufsfelder in Verlagen und Druckereien. Nachdem unser erster Wissenshunger gestillt war, ging es in die Regensburger Innenstadt zur Spaghetteria. Gegen 14:30 Uhr machten wir uns dann auf den Weg zur Hauptfiliale der Buchhandlung Pustet. Hier wurden wir von Frau Borst herzlichst empfangen. Sie erklärte uns das Berufsfeld des Buchhändlers und die verschiedenen Tätigkeitsbereiche in einer Filiale. Außerdem führte sie uns ins Lager, in dem nicht nur Bücher, sondern auch Dekorationsartikel für den Laden und die Schaufenster aufbewahrt werden. Während wir durch die einzelnen Abteilungen geführt wurden, beantwortete uns Frau Borst viele Fragen rund um das Thema Buchhandlung. Am Ende unseres Ausfluges hatten wir noch ein wenig Freizeit, die wir in der Regensburger Innenstadt verbrachten. Dort ließen wir uns das Eis schmecken, das uns Frau Schießlbauer spendierte. Anschließend ging es mit dem Zug wieder nach Hause. Am Bahnhof angekommen, beendete unsere Kursleiterin die Exkursion.

Anbei möchte sich das gesamte Seminar recht herzlich bei unseren externen Partnern Familie Pustet und Frau Borst bedanken. Ebenso danken wir Frau Schießlbauer, die uns die Exkursion durch ihre Organisation ermöglicht hat.

Jana Filimonov, Theresa Bonkoss, Lena Scholtz, Saskia Lang und Sarah Slama (alle Q11)

„Nix wie weg!“ – Exkursion des W-Seminars „Le tourisme en France“

Wir, 12 Schüler des W-Seminars „Le tourisme en France“ und unsere Lehrerin Frau Schießlbauer, haben uns am Freitag, dem 16. Oktober 2015, am Nachmittag mit zwei Großraumtaxis auf den Weg nach Parkstein gemacht, um das Online-Reisebüro „Nix-wie-weg.de“ zu besuchen. Ziel dieser Exkursion war es, Einblicke in die Tourismusbranche zu bekommen wie auch die vielfältigen Regionen und Städte Frankreichs näher kennenzulernen.

In Parkstein angekommen, wurden wir zunächst herzlichst von der „Nix-wie-weg.de“ – Mitarbeiterin Sandra Weismeier begrüßt, die uns daraufhin durch die Zentrale des Reisebüros führte. Wir hatten die Möglichkeit, einen kurzen Einblick in die verschiedenen Arbeitsbereiche des Reisebüros zu gewinnen. Dort sind alle Arbeitsräume nach den beliebtesten Reisezielen benannt (z.B. Mallorca, Gran Canaria, Bali,…). In einem der Konferenzräume – mit dem Namen „Irland“ – durften wir es uns danach bequem machen und erhielten vom Geschäftsführer, Herrn Nicolas Götz, weitere Informationen zum Beruf „Tourismuskauffrau/-mann“. Beispielsweise wurden uns die Ausbildungsziele dieses Berufsbildes erläutert sowie auch die Aufgaben, die einen dann im Arbeitsalltag erwarten. Im Anschluss daran stellte uns Frau Weismeier ihre sehr informativ angefertigte Präsentation über die bekanntesten Orte Frankreichs, wie zum Beispiel die Insel Korsika, und deren regionale Spezialitäten vor. Außerdem ging sie auf besondere Urlaubsformen ein, wie etwa eine Flusskreuzfahrt durch das ganze Land.

Mit reichlich dazugewonnenen Eindrücken und einer Strandtasche für den nächsten Urlaub (der vielleicht nach Frankreich führt) im Gepäck haben wir uns schließlich auf den Heimweg zum Kepler gemacht. Da uns allen der Besuch in Parkstein sehr gut gefallen hat, wollen wir unserer „Urlaubsberaterin“ Sandra Weismeier und Geschäftsführer Nicolas Götz danken, dass sie sich für uns Zeit genommen haben!

Susanna Decker, Lena Götz (Q11)

Französische Erzählerin entführt Kepler-Schüler in ferne Länder

Die französische Erzählerin Catherine Bouin, die in der Nähe von Nizza im Süden Frankreichs wohnt und dort eine eigene „Erzählschule“ betreibt, ist seit Jahren ein gern gesehener Gast am Kepler-Gymnasium. Auch heuer kam sie auf Einladung von Fachbetreuerin Martina Schlemmer-Baade. Fast 200 Schülerinnen und Schüler erzählte sie mit ihrer bildreichen Sprache und ihrer überzeugenden Gestik sogenannte «contes de sagesse», philosophische Geschichten, die oftmals unerwartet enden und zum Nachdenken anregen. Sie setzte ihren Schwerpunkt auf Erzählungen aus verschiedenen französischsprachigen Ländern.
Anschaulich erzählte sie die Geschichte von einem algerischen Mädchen, das als Kleinkind im Altlas-Gebirge verloren ging, dann von einer Herde Gazellen aufgenommen wurde und bei dieser aufwuchs. Nach Jahren wurde die inzwischen junge Dame vom Sohn des Sultans entdeckt, heiratete diesen und fand erst nach langer Zeit ihre menschliche Sprache wieder.
Mit einer weiteren Erzählung von der „soupe aux cailloux“ (Steinsuppe) aus Quebec zeigte sie, dass die Hilfsbereitschaft des Menschen gelegentlich erst geweckt werden muss.
Eines ihrer wichtigsten Ziele bei ihren Tourneen durch Deutschland ist es, durch die lebendige Vortragsweise der Geschichten bereits bei jungen Menschen die Erfahrung zu vermitteln, Französisch zu verstehen, und somit das Interesse an der französischen Sprache und Kultur zu wecken.
So zog sie auch die Schüler, die erst seit September die französische Sprache lernen, in ihren Bann. Sie konnte das Verständnis der Geschichten durch ihre deutliche Aussprache und kleine Zeichnungen an der Tafel sicherstellen. Für alle Schüler war es ein Erfolgserlebnis, die französische „Grande Dame“ der Erzählkunst zu verstehen!

Catherine Bouin mit Schülern der 6. Jahrgangsstufe

Catherine Bouin mit Fachbetreuerin Martina Schlemmer-Baade

P-Seminar „Un voyage à Paris“ und der Tag der offenen Tür

Am 14. März, dem Tag der offenen Tür des Kepler- Gymnasiums, haben auch wir, das P-Seminar „Un voyage à Paris“ unter der Leitung von Frau Schießlbauer, tatkräftig mitgewirkt!
Wir organisierten das „Café de Paris“ und das „London Café“ mit landestypischen französischen und britischen Köstlichkeiten. Dafür hatten wir am Vortag Originalrezepte beider Nationen nachgebacken, wie zum Beispiel herzhafte Quiches und Tartes Flambées, Tarte au Chocolat, Gâteau aux Cerises, Bûche aux Framboises, Macarons, Profitéroles, Mousse au Chocolat, Lemon Tart, Chocolate Cheesecake, Trifle, Muffins, verschiedene Biscuits und lustige Cakepops, die bei großen wie kleinen Besuchern sowie dem Lehrerkollegium sehr gut ankamen.
Schon früh am Morgen trafen sich alle, um unseren Stand mit der französischen Flagge, dem Union Jack und anderer landestypischer Dekoration zu schmücken. Voller Stolz auf unsere gebackenen Köstlichkeiten brachten wir diese an den Mann. Gegen Ende der Veranstaltung waren wir sogar restlos ausverkauft.

Außerdem beteiligten wir uns am „Variété française“ mit einem Sockentheater. Dies hatten einige der Beteiligten auch schon einmal in der 7. Klasse am Tag der offenen Tür aufgeführt, also eine Renaissance, wie der Franzose sagt. Das Theater wurde sehr gelobt und die zukünftigen „Keplerianer“ konnten schon einmal einen Einblick in das Fach Französisch bekommen, da man auch ein paar einfache Wörter dabei lernen konnte.

Barbara Heibl und Lisa-Marie Gabriel (Q11)

NIX WIE WEG!

Unser P-Seminar „Un voyage à Paris“ durfte bereits mehrere interessante Exkursionen unternehmen. Auch am Freitag, den 06.03.2015, stand wieder ein Ausflug an, dieses Mal nach Parkstein, wo sich die Zentrale des Reisebüros „Nix wie weg“ befindet. Abgeholt wurden wir nach der Schule um 14 Uhr von Taxis, die uns vom Kepler-Gymnasium nach Parkstein brachten und sogar vom Gastgeber kostenlos gestellt wurden! Vor Ort begrüßten uns die „Nix wie weg“-Mitarbeiterin Sandra Weismeier sowie eine Praktikantin, die uns sogleich durch das Gebäude führten. Sehr einfallsreich und kreativ gestaltet sind die einzelnen Räume, die alle Namen bekannter Reiseziele tragen (z.B. Irland, Mallorca, Bali, Bahamas…), was das schöne Ambiente bei „Nix wie weg“ noch gemütlicher wirken lässt. Des Weiteren durften wir einen kurzen Blick in die verschiedenen Abteilungen werfen und sehen, wie die Mitarbeiter dort arbeiten. Danach brachte uns Sandra Weismeier im Konferenzraum – d.h. „in Irland“ – den Beruf „Tourismuskauffrau/-mann“ in Form einer sehr anschaulich und informativ gestalteten Präsentation näher und ermöglichte uns so einen weiteren Einblick hinter die Kulissen. Zum Beispiel wurde uns erklärt, welche Voraussetzungen nötig sind, welche Ausbildung man absolvieren muss und welche Aufgaben dann im Arbeitsalltag auf die Tourismuskauffrau bzw. den Tourismuskaufmann warten. Auch zu dem Unternehmen selbst, das der Inhaber Nicolas Götz 1996 gegründet hat, erfuhren wir viel Neues. Unser P-Seminar zeigte an allem immenses Interesse und nachdem die letzten Fragen geklärt waren, bekam jeder ein kleines Präsent bestehend aus einem Koffergurt oder einer Strandtasche mit dem Logo von „Nix wie weg“. Dafür und für die überaus große Mühe, die sich alle Beteiligten gemacht haben, um uns diese Einblicke zu ermöglichen, möchte unser P-Seminar sich recht herzlich bedanken!

Katharina Götz, Lisa-Marie Gabriel, Alexander Kaiser, Leon Steinberg (Q11)

TRAVEL HOUSE MEDIA – WIE ENTSTEHT EIN REISEFÜHRER?

Im Rahmen des P-Seminars „Un voyage à Paris“ organisierte Frau Schießlbauer eine Exkursion zum Verlag TRAVEL HOUSE MEDIA nach München. Die Reiseführer dieses Verlags sind euch bestimmt ein Begriff: MERIAN, POLYGLOTT, die deutschen Lizenzausgaben von MICHELIN sowie die blauen und gelben ADAC-Reiseführer!
Wir, d. h. Frau Schießlbauer und die Teilnehmer des P-Seminars, fuhren also mit dem Zug nach München und erholten uns anschließend bei einem Mittagessen in der Osteria „La Bella Vita“ in Bogenhausen von der langen Anreise. Nach der kurzen Mittagspause gingen wir gemeinsam ein paar Straßen weiter zum Firmensitz von TRAVEL HOUSE MEDIA. Dort begrüßte uns, nach kurzem Aufenthalt im Foyer, Frau Hans, die Assistenz der Geschäftsführung, die uns den ganzen Nachmittag über begleitete. Im 5. Stock angekommen, war es nicht mehr weit zum einladenden, mit vielen verschiedenen Reiseführern geschmückten Konferenzraum, in dem wir die meiste Zeit unseres Aufenthalts bei THM verbrachten. Nachdem alle ihren Platz gefunden und ihre Gläser gefüllt hatten, begannen auch schon die Vorträge.
Zum Einstieg begrüßte uns der Geschäftsführer Herr Dr. Kleinjohann persönlich und informierte uns sehr ausführlich über das Verlagshaus THM. Die folgenden Vorträge beschäftigten sich nun mit der grundsätzlichen Leitfrage: „Wie entsteht ein Reiseführer?“.

Das P-Seminar Un voyage à Paris mit Dr. Michael Kleinjohann, Geschäftsführer bei TRAVEL HOUSE MEDIA.

Zuerst stellte Herr Klemm, Redakteur der Reiseführerreihe MERIAN, die Aufgaben der Redaktion vor, die hauptsächlich darin bestehen, Autoren zu suchen und deren Manuskripte auf Richtigkeit zu überprüfen. Daraufhin folgte ein Vortrag von Frau Schlayer zur Herstellung eines Reiseführers. Sie hatte zahlreiche Anschauungsmaterialien dabei und machte uns auf verschiedene Dinge aufmerksam, die bedacht werden müssen, wie zum Beispiel die Farbwahl oder welche Art von Material, Umschlag und Bindung benötigt werden, um schlussendlich genau die Art von Reiseführer, die man anvisiert hatte, frischgedruckt in den Händen zu halten. Dann ging es weiter mit dem Vertrieb, der von Frau Biechteler vorgestellt wurde. Die Hauptaufgabe des Vertriebs ist es, die Geschäftszahlen immer im Auge zu haben, um rote Zahlen zu verhindern. Der nächste Vortrag handelte von der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, vorgetragen von Frau Müller, die als Pressereferentin tätig ist und in Kontakt zu potentiellen Käufern steht oder zu Vorträgen und Veranstaltungen erscheint, um dort die Reiseführer von THM zu bewerben. Dem folgte der Vortrag über das Marketing, der von Frau Geßl gehalten wurde. Die Abteilung Marketing beschäftigt sich meist damit, kreative Anreize zu finden, wie zum Beispiel einen Miniaturstrandkorb, so dass der Buchhändler in seiner Buchhandlung eine attraktive und verlockende Atmosphäre zum Thema Reisen schaffen kann.
Zum Abschluss folgte ein Verlagsrundgang mit Frau Hans durch die Büros des Verlages. Dadurch war es möglich, den Mitarbeitern live bei der Arbeit zuzusehen und ihnen auch Fragen über ihre Aufgaben bei THM und ihre Biographien zu stellen. Unerwartet, als krönenden Abschluss, bekam jeder Teilnehmer noch eine Geschenktüte: darin waren Streichholzschachteln in Form von Reiseführern, Blöcke, Lesezeichen, Aufkleber, Übersichten über das Reiseführerangebot von THM und sogar kostenlose Reiseführer aus dem Haus THM entsprechend unserer Studienfahrtziele, die wir dann auf der Studienfahrt testen und anschließend rezensieren dürfen!
Reich an nützlichen Informationen für unser Seminar verließen wir das Verlagsgebäude und machten uns auf den Weg zum Stachus, um dort noch einige Einkäufe zu erledigen oder in Ruhe in einem Café zu entspannen. Die Mitarbeiter von THM haben uns mit hochinteressanten und vor allem lehrreichen Vorträgen und Präsentationen viele neue Blickwinkel eröffnet. Dafür wollen wir uns sehr herzlich bedanken!

Alina Funke und Lucas Apfelbacher (Q11)

Die Stadt Nantes entdecken – die 7D macht ein Projekt

Hallo liebe Leser,

In den Französischstunden hat unsere Klasse 7D mit ihrer Französischlehrerin Frau Kathrin Gabler ein Projekt über die Stadt Nantes gemacht.
Dazu waren wir mit dem Collège Gaston Serpette in Nantes in Kontakt und haben einer Klasse dieses Collèges auch Briefe geschrieben.
Dann haben wir Präsentationen über die verschiedenen Sehenswürdigkeiten in Nantes gehalten und dazu Recherchen im Internet gemacht.
Damit man sich die Sehenswürdigkeiten besser vorstellen kann, haben wir die Bauwerke auch in Miniatur nachgestellt. Unsere Sehenswürdigkeiten waren: Der botanische Garten, das Schloss der Herzöge der Bretagne, die Kathedrale Saint-Pierre, das Jules-Verne Museum, die „Maschinen der Insel“ und das Denkmal zur Abschaffung der Sklaverei.
Unsere Bauwerke gefallen mir sehr gut, weil sie sehr groß und farbig sind.
Dann haben wir ein Drehbuch für ein Video geschrieben, in dem wir als Schauspieler die Sehenswürdigkeiten vorstellen. Wir haben eine Generalprobe gemacht und kurz danach den kompletten Film mit Hilfe der Video-AG (einer Filmgruppe des Kepler-Gymnasiums) gedreht. Im Film gibt es Pierre, einen französischen Jungen und seine kleine Schwester Isabelle. Mit Nicole und Chantal, den deutschen Austauschschülerinnen von Pierre, machen die beiden Franzosen eine Stadttour. Die schönste Szene im Film ist die Liebesszene in der Metro. Der Filmdreh war spitze, aber was wir daran nicht so gemocht haben, war der viele Text, den wir für unser Video lernen mussten. Durch dieses Projekt haben wir viele neue Sachen über Nantes gelernt und auch vieles für den Frazösischunterricht. In der Zukunft wollen wir nochmal ein solches Projekt veranstalten!

Viele Grüße,
Amélie Löw für die Klasse 7D

Typisch Französisch!!! Wir leben die deutsch-französische Freundschaft!

Der deutsch-französische Freundschaftsvertrag, den Konrad Adenauer und Charles de Gaulle vor über 50 Jahren unterzeichneten, ist das Fundament für das manchmal doch zerbrechlich wirkende Europa. Die Aussöhnung der beiden Staaten ist sicher beispielhaft und sollte von Generation zu Generation weiterentwickelt werden.
Um den Schülern die Unterschiede zwischen den zwei Ländern, den zwei Kulturen und den zwei Sprachen näherzubringen, stellt die Fachschaft Französisch am Kepler-Gymnasium unter der Leitung von OStRin Martina Schlemmer-Baade über zwei Tag ein abwechslungsreiches Programm zusammen.
Besonders interessant war für die Schüler der Mittel- und Oberstufe das anspruchsvolle „Chanson-Spectacle“ der beiden französischen Künstler Hervé Glatigny und Fabrice Prockl. Sie präsentierten auf einer Bühne, die einen französischen Marktplatz darstellt, einen Querschnitt durch das französische Chanson des 20. Jahrhunderts mit Liedern von beispielsweise Boris Vian („Le déserteur“), Georges Brassens („Chanson pour l’auvergnat“) und Adamo („Inch‘Allah“), in denen auch ernste politische und gesellschaftliche Themen angesprochen werden. Den Abschluss des Vortrages bildete ein kurzweiliges „Chanson-Bingo“ von Hervé für die von der französischen Atmosphäre begeisterte Unterstufe.
Tosenden Applaus erhielt heuer der Lehrerchor der Fachschaft Französisch unter Leitung von Musiklehrerin Katharina Scharnagl, verstärkt auch durch zwei Mathe- und Physiklehrer und Schülerin und Solistin Saskia Lang. Er sang drei Lieder aus dem Film „Les choristes“ / „Die Kinder des Monsieur Mathieu“, der auch im Schulbuch der 8. Jahrgangsstufe besprochen wird.
Das folkloristische Lied „Chevaliers de la table ronde“ wurde von StRin Adelheid Schießlbauer mit der Klasse 9e einstudiert.
Der Schüler Korbinian Friedl tanzte mit der 7e und seiner Französischlehrerin Ricarda Knorr eine selber entworfene Choreographie zu dem Lied „Formidable“ von Stromae.
Eine von OStRin Memmel aufgebaute Ausstellung vor dem Lehrerzimmer zeigt wesentliche Punkte der deutsch-französischen Freundschaft auf.
Darüber hinaus drehte die Klasse 7d mit ihrer Französischlehrerin Kathrin Gabler einen Video-Clip über die Stadt Nantes. Hierfür bastelten die Schüler Sehenswürdigkeiten en miniature wie das Schloss der Herzöge der Bretagne und die Kathedrale Saint-Pierre. Diese Bauwerke dienten als Kulisse für eine Stadttour mit Pierre, Isabelle, Nicole und Chantal, in deren Verlauf sich auch eine kleine Liebesgeschichte entwickelt. Seit diesem Projekt steht die Klasse in Briefkontakt mit französischen Schülern des Collège Gaston Serpette in Nantes (siehe Extrabeitrag).
Einen wesentlichen Anteil an der positiven Stimmung, dem französischen Flair und dem Wir-Gefühl hatten die vielen Eltern des Kepler-Cafeteria-Teams, die unermüdlich französische Spezialitäten wie verschiedene Quiches, Potage au raifort (Apfel-Meerrettich-Suppe), Clafoutis aux cerises (Kirschkuchen), mousse au chocolat usw. für Schüler und Lehrer bereit stellten. Der Renner waren ca. 140 Crêpes au chocolat!!

Prockl

Die Künstler Fabrice Prockl (hinten links) und Hervé Glatigny mit begeisterten Schülern der Unterstufe.

9e

Die Klasse 9e mit ihrem Lied „Chevaliers de la table ronde“.

Lehrerchor

Der Lehrerchor in voller Aktion!

7e

Die Klasse 7e um den Solotänzer Korbinian Friedl in Tanz-Aktion!

Publikum

Begeistertes Publikum verfolgt gebannt die Darbietungen!

Schulleitung

Auch der Schulleitung hat es sichtlich geschmeckt!

Schulleitung

Crêpes au chocolat erfreuen sich immer größter Beliebtheit!

Crepes2

Die „Crêpes-Herstellung“ liegt in den bewährten Händen der Cafeteria-Mütter!

Cafeteria

Das Cafeteria-Team mit leckeren Speisen kurz vor dem Ansturm der Gäste!

P-Seminar Französisch: Un voyage à Paris/ Reiseziel Paris

In dem von Frau Schießlbauer angebotenen P-Seminar „Un voyage à Paris“ bekamen wir die Aufgabe, eine fiktive Reise nach Paris zu planen. Um herauszufinden wie das eigentlich geht, ging es für uns aber erst einmal mit dem Zug nach München. In München angekommen, statteten wir Studiosus einen Besuch ab, einem bekannten Studienreiseanbieter. Dort hielt dann der Länderexperte für Frankreich, Herr Rosenbaum, einen Vortrag für uns. Er erklärte uns, was man bei der Planung einer Studienreise alles beachten und bedenken muss, beispielsweise die Wahl des Transportmittels. Dabei durften wir aber auch jederzeit Vorschläge machen und Fragen stellen. Nachdem wir uns genug über Reiseplanung informiert hatten, erläuterte uns außerdem der Personalleiter Herr Bauer, wie man sich in naher Zukunft bei Studiosus bewerben könnte und welche Ausbildungen dort angeboten werden. Nach diesem Vortrag sind nun auch einige Schüler daran interessiert, einen Beruf im Tourismusbereich zu wählen. Wir durften uns sogar ein paar Reiseprospekte und Informationsmaterial zur Ausbildung mitnehmen. Abschließend machten wir ein Foto mit den beiden Herren und verabschiedeten uns.

P-Seminar mit P. Bauer und U. Rosenbaum

Das P-Seminar mit Herrn Peter Bauer (Abteilungsleiter Personal) sowie Herrn Ulrich Rosenbaum (Area Manager Frankreich).

Danach blieb noch eine knappe Stunde Zeit für uns Schüler, die Münchner Innenstadt zu erkunden. Schließlich kamen wir munter und vollzählig auch wieder in Weiden an, trotz Streikwarnungen der Lokführer.

Rebecca Grill, Q11

Französische Erzählerin Catherine Bouin zu Gast am Kepler-Gymnasium

Der Kontakt mit Frankreich wird seit jeher am Kepler-Gymnasium sehr groß geschrieben. So ist es auch stets für die Fachschaft Französisch eine große Freude, die Erzählerin Catherine Bouin aus Südfrankreich an der Schule begrüßen zu dürfen. Anfänger und Fortgeschrittene begeisterte sie gleichermaßen mit Erzählungen, die am Ende eine lustige Pointe haben oder bisweilen auch nachdenklich stimmen. Ihre wohl artikulierte Sprache und ihre ausdrucksstarke Mimik und Gestik erleichterten das Verständnis. Vor der Vorstellung sagte sie selbst: „Mein Wunsch für die Vorstellung ist es, dass jeder Schüler glücklich und zufrieden den Raum verlässt, weil er eine fremde Sprache verstanden hat und weil er mit mir und anderen für eine gewisse Zeit in die Welt des Traums und der Gefühle entschwunden ist. Vielleicht hat er dann auch Lust, selbst Französisch zu sprechen.“

Dass ihr das gelungen ist, zeigen die Schüler, die beim Lösen von Sprachrätseln selbst aktiv wurden und Lösungen suchten. So lautete eine „Devinette“: „Sie sind fünf Brüder und der mittlere ist immer der größte. – Was ist das?“ (Auflösung bei den Französischlehrern und –schülern des Kepler-Gymnasiums).

Catherine Bouin mit den Schülern

Die Erzählerin Catherine Bouin mit Schülern des Kepler-Gymnasiums

Französisches Varieté am Kepler-Gymnasium

Eine Stunde Mittagspause ganz nach dem Geschmack der Schüler – sich wohlfühlen, die Schule genießen: ein Varieté von Schülern für Schüler, Eltern und Lehrer.
Anlass war auch heuer die Feier des Deutsch-Französischen Tages. Erinnert wird dabei sowohl in Frankreich als auch in Deutschland an die Unterzeichnung des deutsch-französischen Freundschaftsvertrags am 22. Januar 1963 durch Charles de Gaulle und Konrad Adenauer.
Die Schülereltern des Cafeteriateams verwöhnten alle Gäste mit einer abwechslungsreichen, typisch französischen Speisekarte mit Quiches, Tartes, Mousse au chocolat und vielem mehr. Ergänzt wurden die Darbietungen durch Ausstellungen zur Deutsch-Französischen Geschichte und den Beiträgen des W-Seminars von StRin Bock mit dem Thema „Adaptation de la littérature actuelle au cinéma“, das sich mit Verfilmungen französischer Literatur beschäftigte.
Heuer zeigten die Schüler der Französisch-Klassen besonders viel Engagement und stellten ein buntes, kurzweiliges Programm für die Kepler-Schulfamilie zusammen.
Hier eine kleine Bilderauslese:

Städte-Rap

Klasse 6d (StRin Schießlbauer): „Französischer–Städte-Rap“

Chor

Klasse 6e (StRin Voigt): Chor mit den Liedern: „Vois sur ton chemin“ aus dem Film „Les choristes“ / „Die Kinder des Herrn Mathieu“

Dirigent

Ein vernünftiger Chor braucht unbedingt einen Dirigenten!

Tanz 1

Tanz 2

Klasse 6e: Ballett- und Tanzgruppe um Korbinian Friedl zum Lied „Papaoutai“ von Stromae

Bänder 1

Bänder 2

Chor, Combo und Bändergruppe der 9. Jahrgangsstufe (StRin Falkert) in Aktion mit: „Alors, on danse“ von Stromae, „Je veux“ von ZAZ, „On ira“ von ZAZ (Solistin Saskia Lang)

Cafeteria-Team

Das bewährte Cafeteria-Team

Essen 1

Essen 2

Essen 3

Essen 4

Frankreich-begeisterte Französischschüler beim Essen und Feiern!

Zweiter Platz für Kepler-Gymnasium Weiden beim Vorlesewettbewerb der Deutsch-Französischen Gesellschaft in Regensburg

Johanna Würf und Elena Prem (beide 9. Jahrgangsstufe) vertraten das Kepler-Gymnasium Weiden beim Vorlesewettbewerb der Deutsch-Französischen Gesellschaft in Regensburg. Bestens vorbereitet durch ihre Lehrerin Studienrätin Adelheid Schießlbauer trugen sie vor einer Jury aus Muttersprachlern französische Texte vor. Der bekannte und zu Hause geübte Text war dieses Jahr ein Auszug aus Le monde sans les enfants von Philippe Claudel, einer Sammlung von feinsinnigen, fast philosophischen Geschichten auf sprachlich sehr anspruchsvollem Niveau. Diese Runde bestanden beide Schülerinnen mit Bravour und gehörten damit zu den wenigen, die in der zweiten Runde nach zehnminütiger Vorbereitungszeit einen schwierigen, ihnen unbekannten französischen Sachtext über Fastfood vortragen durften. Johanna Würf setzte sich schließlich gegen die harte Konkurrenz aus anderen Gymnasien der Oberpfalz durch und erreichte einen hervorragenden zweiten Platz.

Vorlesewettbewerb 2013

Die beiden Schülerinnen Johanna Würf und Elena Prem mit ihrer Lehrerin Frau Adelheid Schießlbauer und Schulleiter Rolf Anderlik!

Deutsch-Französischer Tag 2013

Zum 50. Mal jährte sich heuer die Unterzeichnung des großen Freundschaftsvertrags zwischen Deutschland und Frankreich. Daher gab es an unserer Schule eine Reihe von Aktivitäten, um Frankreich und die französische Sprache aufleben zu lassen.

Hier eine kleine Bilder-Auslese!

Cafeteria-Team

Ein eingespieltes und sehr routiniertes Team! Die Cafeteria-Mütter und –Väter zauberten köstliches französisches Essen auf den Tisch!

Singen

Schülerinnen und Schüler der 6. Jahrgangstufe singen äußerst treffsicher „Sur le pont d’Avignon“! Chapeau!

Essen

Schüler und Lehrer genießen gleichermaßen das französische Essen in der Cafeteria!

Crepes

Strahlende Schüler mit Crêpes au chocolat!

Bingo

Aufmerksame Zuhörer beim „Chanson-Bingo“ mit Hervé Glatigny"

Bingo

Der Meister Hervé Glatigny in Aktion!

Gewinner

Zum deutsch-französischen Tag fand ein Vorlesewettbewerb der 8. Klassen unter der Leitung von Frau Birgit Memmel statt. Die jeweiligen Klassensieger mussten einen unbekannten französischen Text aus dem Jugendbuch „La vie à reculons“ von Gudule vorlesen. Die insgesamt sehr souverän vortragenden Schülerinnen und Schüler wurden von der Jury mit Herrn Vollath, Frau Müller-Baltzer und Frau Schlemmer-Baade beurteilt.

Die Gewinner sind:
1. Platz: Tim Mirus, 8c
2. Platz: Ronja Künkler, 8h
3. Platz: Jakob Rodestock, 8h

Weitere Klassensieger waren:
Julia Schraml, 8b; Lukas Artinger, 8c; David Aderbauer, 8d; Jenny Reber, 8d; Stavros Smardenkas, 8e; Luisa Ruhland, 8g; Julian Fischer, 8g

Für alle gilt: Félicitations et bravo!

(nach oben)

Kepler-Gymnasium Weiden für Sprachtandem mit La Réunion ausgezeichnet

Schüler der ehemaligen 10. Jahrgangsstufe

Französischschüler der ehemaligen 10. Klasse des Kepler-Gymnasium in Weiden haben für ihr unter der Leitung von Studiendirektorin Zieglmeier durchgeführtes europäisches Schulprojekt „Partageons et préservons notre patrimoine“ das eTwinning-Qualitätssiegel von Schulen ans Netz e. V. sowie das europäische Qualitätssiegel erhalten.

Über Sprachentandems mit Schülern des französischen Übersee-Départements La Réunion verbesserten die Schüler dank ihrer intensiven Projektarbeit auf der Lernplattform „eTwinning“ ihre Französischkenntnisse und konnten die Besonderheiten beider Regionen zum Thema machen.

Zu Beginn des Projekts bildeten die Schülerinnen und Schüler im Chat Tandems mit ihren Partnerschülern aus Übersee. Unter Gleichaltrigen konnten so Hemmschwellen abgebaut und über Alltagsthemen frei gesprochen werden. In einem zweiten Schritt unterhielten sich die Schüler über das UNESCO-Weltkulturerbe La Réunion und zogen einen Vergleich zum heimischen Bayerischen Wald. „Im Blog wird deutlich, dass das Interesse der Schülerinnen und Schüler am Austausch groß ist und sie gern ihre Sprache einsetzen, um sich über Alltagsthemen auszutauschen,“ kommentierte die Jury ihre Entscheidung.

eTwinning ist ein Programm, bei dem Schulen in ganz Europa Schulpartnerschaften über digitale Medien und das Internet aufbauen. eTwinning ist Teil des Programms für lebenslanges Lernen der Europäischen Union und wird von der Europäischen Kommission und der Kultusministerkonferenz gefördert. Europaweit sind derzeit rund 95.000 Schulen bei eTwinning angemeldet und nutzen die eTwinning-Plattform für innovative Projektarbeit.

Die eTwinning-Qualitätssiegel sind eine Auszeichnung, die von einer unabhängigen Jury aus Bildungsexperten vergeben werden. Die Jury begutachtet die Projekte nach Kriterien wie pädagogischer Innovation, Schüleraktivität sowie dem kreativen Einsatz digitaler Medien. Die Schule erhält neben dem Preisgeld von 300 Euro eine Ehrentafel sowie Urkunden für jeden einzelnen Schüler.

„Soirée française“ am 26.10.2011

Ende Oktober lud die Fachschaft Französisch Schüler, Eltern und Lehrer zu einer „Soirée française“ in die Mensa unserer Schule ein. Ein dichtes Programm mit französischer Musik, Literatur, Sockentheater, Tanz, Frankreichquiz, Parisausstellung und Einradshows erfreute die fast 400 Gäste. Die Schule setzte ein sprachliches und musisches Zeichen und wendete Erlerntes kreativ an. Quelle belle soirée!

Hier einige Impressionen:

Bewirtung

400 Gäste zu bewirten – welche Arbeit! Das Cafeteria-Team bei den Vorbereitungen.

Einradgruppe

Die Einradgruppe in „bleu-blanc-rouge“ in voller Aktion.

Jugendrat

Vertreter des Jugendrates aus Issy-les-Moulineaux / Frankreich (Conseil communal des Jeunes) bei ihrer Ansprache mit Frau Schlemmer-Baade.

Lied der Klasse 7e

Die Klasse 7e mit ihrem Lied „Je veux“ von ZAZ.

Sockentheater

Die Klasse 9d beim Sockentheater: Jean de la Fontaines Fabel „La cigale et la fourmi“.

Moderation

Christin, Ivo und Johanna, die charmanten Moderatoren des Abends.

Musiker

Unsere Musiker Herr Schultes, Herr Angermeir und Herr Sack in voller Aktion.

Chor der Fachschaft

Der Chor der Fachschaft Französisch strahlt nach gelungener Aufführung.

P-Seminar

Das P-Seminar der 12. Klasse mit Herbstgedichten von Paul Verlaine und Rainer M. Rilke.

Napoleons Würste

Stellvertretender Schulleiter Georg Singer mit seinen historischen Studien, dass die Weißwurst durch einen General Napoleons nach Bayern kam.

Diener und Marquise

Herr Vollath und Frau Schlemmer-Baade alias nobler Diener und adelige Marquise beim Lied „Tout va très bien, Madame la marquise“.

Französisch-Seminar

Das Französisch-Seminar bei einer pantomimischen Darstellung eines Gedichtes von Jacques Prévert.

Je veux

Gloria Baumer aus der 11.Klasse begeistert mit dem Lied „Je veux“ von ZAZ.

Tanz

Die Gäste außer Rand und Band auf der Bühne bei einem französischen Tanz.

Schüleraustausch

Bereits seit 1978 besteht der Austausch zwischen dem Kepler-Gymnasium und dem Collège de la Paix in Issy-les-Moulineaux bei Paris. Viele französische und deutsche Schüler haben in all den Jahren Bekanntschaft mit ihrem Nachbarland gemacht. So kann man sagen, dass insgesamt ca. 520 Schüler zusammengerechnet 743.600 Stufen am Eiffel-Turm hinauf- und hinabgestiegen sind. Sie besichtigten Notre-Dame, Sacré-Coeur, den Louvre, das Musée d’Orsay, das Musée Picasso, die Cité des Sciences et de l’Industrie. Sie ließen sich dort in dem Rundkino Géode in zauberhafte Filme entführen. Sie waren sprachlos angesichts der Weite und des Prunks von Versailles, sie tauchten ein in das großstädtische Leben des „Quartier Latin“ oder des „Marais“ und reihten sich in die Anzahl tausender Pariser Fahrgäste in der Metro ein.

Im Gegenzug lernten die Franzosen die Städte Weiden, Amberg, Bamberg, Regensburg und Bayreuth kennen und sahen teilweise zum ersten Mal barocke Kunst in Waldsassen.

Ebenso interessant sicherlich die private Ebene: Die Deutschen sind erstaunt angesichts der viel beengteren Wohnverhältnisse der Franzosen, wundern sich über die „Leiden“ der französischen Schüler in einer Ganztagesschule und gewöhnen sich nur zögerlich an eine Küche, in der auch nach inniger Bitte, das Steak gut durchzubraten, dieses immer noch blutig auf dem Teller erscheint.

Die Franzosen träumen ihr Leben lang vom „schönen“ Leben der deutschen Schüler ohne „Cantine“ und Nachmittagsunterricht (wie lange wohl noch?), genießen teilweise eigene Appartements in den deutschen Gastfamilien und jubeln angesichts von Schnee, Schlitten oder Langlaufskis.

Unermüdliche Betreuer dieses Austausches waren und sind OStRin Evelyn Berger-Röhlinger, OStRin Martina Schlemmer-Baade sowie OStRin Birgit Memmel und StR Michael Schmid, die auch für das Programm in Weiden verantwortlich sind. Weitere Lehrkräfte unterstützen tatkräftig diesen Austausch.

Einige Bildimpressionen der letzten Jahre

(nach oben)

Lehrbücher:

Für Französisch als 2. Fremdsprache:
A plus! 1-5, Französisch für Gymnasien, Cornelsen Verlag

Für Französisch als 3. Fremdsprache:
A plus! 1-2, Méthode intensive, Cornelsen Verlag
A plus ! 3 Méthode intensive, Charnières, Cornelsen Verlag

Französisch für die Oberstufe:
Parcours plus, Cornelsen Verlag