Die Hochbegabtenklasse in Wort und Bild

Total regional – Fleisch und Wurst aus Parkstein

Im Rahmen des Projekttages „Regionale Produkte“ unternahmen die Schülerinnen und Schüler der Klasse 8e und 7d eine Exkursion zur „Bauernmetzgerei Wittmann“ in Parkstein, um die Herstellung und Produktion von regionalem Fleisch und Käse kennenzulernen. Zurück in der Schule konnten die Schüler dann einen Vergleich zur industriellen Produktion ziehen.

Neugierig verfolgen die Schüler die Erklärungen von Hans Wittmann, der detailliert die Maschinen und Produktionsvorgänge bei der Fleischverarbeitung zeigt.

Beeindruckend! Ein halbes Schwein und der Corpus eines Rindes – vor der Verarbeitung…

… und nach der Verarbeitung.

Nicht alle Schüler konnten den Anblick des rohen Fleisches ertragen.

Im Hofladen der Bauernmetzgerei Wittmann gab es für die Schüler noch mehr regionale Produkte zu entdecken – selbstgemachte Marmeladen, Backwaren, auch Obst und Gemüse und viele andere Produkte aus der näheren Umgebung.

Abschließend erklärte Herr Wittmann noch den Aufbau und den Nutzen seines „mobilen Ladens“, mit dem er seine Waren auf Märkten anbietet.

Von der Papierrolle zur Zeitung

Habt ihr euch auch schon einmal gefragt, wie eigentlich eine Zeitung entsteht? Wie kommt die Schrift aufs Papier und woher kommen diese seltsamen kleinen Löcher unten im Rand? Am Mittwoch, den 2. Dezember 2015, machte die Klasse 8f des Kepler-Gymnasiums eine Exkursion zum Druckzentrum des „Neuen Tag“, um diese Fragen beantwortet zu bekommen.

Im Anfang war die Rolle…

Zu Beginn des geführten Rundgangs wurde unserer Klasse ein kurzer Film mit allgemeinen Informationen über den „Neuen Tag“ gezeigt. 303000 Leserinnen und Leser erhalten täglich die Zeitung, so dass die Firma mit ca. 2000 Mitarbeiten einer der größten Arbeitgeber Weidens ist. Danach wurden wir zu den Behältern mit der Druckertinte, die zum Drucken der Zeitungen benötigt wird, geführt, wo dann die Mitarbeiterin des Druckzentrums auch verschiedene interessante Dinge erzählte. So erfuhren wir unter anderem, dass pro Nacht etwa 83.000 Exemplare mit 40km/h gedruckt werden.

Danach wurde die Klasse in die CtP-Abteilung geführt, wo über die Computer to Plate-Technik die zu druckenden Zeitungsseiten mit Laser auf spezielle Metallplatten gelasert und in die Druckmaschine gelegt werden. Die Zeitung, wie wir sie kennen, entsteht aus 22 Kilometer langen Papierbahnen, die in der Rotationsdruckanlage „Commander CT“ doppelseitig bedruckt werden. Die „Commander CT“ erstreckt sich über drei Stockwerke und kann 45.000 Zeitungen mit jeweils 48 Seiten pro Stunde drucken. Damit ist sie die größte ihrer Art in ganz Europa. Aber nicht nur Zeitungen werden gedruckt – tagsüber produziert die Maschine zudem Werbeprospekte, Magazine und vieles mehr. Die eigentliche Zeitungsproduktion beginnt nämlich erst um 22.45 Uhr und läuft folgendermaßen ab:

Zuerst werden im sogenannten Papiereinzug die fünf Tonnen schweren Zeitungspapierrollen für den Druckvorgang zugeführt, die bei Höchsttempo der Druckmaschine nach etwa 20 Minuten aufgebraucht sind. Deshalb erfolgt der Papiereinzug automatisch. Das fertig bedruckte Papier verlässt die Maschine senkrecht nach oben und gelangt zuerst in den Oberbau, wo es übereinandergelegt und anschließend im Falzapparat gefalzt und geschnitten wird. Diesen Vorgang überwachen je zwei Drucker und zwei Helfer. Mithilfe von rund 6.000 Transportklammern werden die fertigen Zeitungen in den Versandbereich gebracht, wo jeder Zeitung bis zu zwölf Produkte – zum Beispiel Werbeprospekte – in einem Durchgang hinzugefügt werden können. Anschließend werden sie verpackt und später von Spediteuren und Zustellern zu den Abonnenten gebracht werden. Die Auslieferung verläuft über 45 Fahrzeuge, die in der Woche ca. 40000 km zurücklegen, was etwa dem Erdumfang entspricht.

Eine Frage verbleibt noch: Wie kommen die Löcher in die Zeitung? Dies geschieht, wenn die Papierbahnen beim Bedrucken von langen „Nadeln“ festgehalten werden, damit sie nicht verrutschen.

(von Lucy Grund, Sara Butz, Alexander Sewerynski)

Weitere Einblicke

Klassenbücherei

Die Klasse 5e in Aktion an ihrem Projekttag „Märchen der Welt - Welt der Märchen“

Die Klasse 5e bei der Arbeit im neuen Projektraum

Die Klasse 7g lernt auf einer Exkursion das Welterbe Regensburg kennen.

Das Projekt „Zeitung macht Schule“ motiviert die Klasse 8f, den „Neuen Tag“ zu lesen und mit anderen Tageszeitungen zu vergleichen.

Prämierung der Jahresarbeiten

Prämierung der Jahresarbeiten des Schuljahres 2015/16

Vergangene Woche versammelten sich Eltern und Schüler der Hochbegabtenklassen im bis auf den letzten Platz gefüllten Gartensaal des Kepler-Gymnasiums, um die besten und kreativsten Expertenarbeiten des letzten Schuljahres zu küren. Besonders die Fünftklässler lauschten gebannt den älteren Mitstreitern – fasziniert von der Professionalität, dem bemerkenswerten Engagement und dem umfangreichen Detailwissen, das die zehn Fachmänner und Fachfrauen an den Tag legten. Diese wurden zuvor in den Klassen als jeweilige Vertreter und Repräsentanten ihrer Klasse gewählt.
Bemerkenswert war die abwechslungsreiche Themenvielfalt, die den Zuhörern geboten wurde: Da stellte Marcus Eibel aus der sechsten Jahrgangsstufe seinen Versuch „Das Wachstum von Radieschen mit unterschiedlichen Düngeranwendungen“ vor. Auch historische Themen standen hoch im Kurs: Beispielsweise bewiesen Tim Ramm und Nicolas Oschetzki mit ihren Themen „Die Entwicklung von Musketen“ und „Das persönliche Schicksal meiner Großeltern während des Zweiten Weltkriegs“ großen Sachverstand.
Zu den drei Siegern wurde neben dem sachkundigen Vortrag von Miriam Lindner zum Thema „Die Auswirkungen von Fleischkonsum auf unseren Planeten“ aus der 9. Klasse auch Andreas Ploss aus der 10. Jahrgangsstufe von der Publikums-Jury gewählt, der mit der Beschreibung der „Warp-Theorie“ zeigte, dass er ein wirklicher Spezialist auf diesem Gebiet ist – seinen auf zehn Minuten reduzierten Vortrag könne er problemlos auf 90 Minuten ausweiten, meinte er. Gewonnen hat weiterhin Joshua Martinez, dem es mit großer Souveränität gelang, die komplexe Textgattung „Satire“ spannend und verständlich darzustellen – eine beachtliche Leistung für einen Achtklässler! Alle Preisträger wurden mit Büchergutscheinen beschenkt.

Prämierung der Jahresarbeiten

Prämierung der Jahresarbeiten

Prämierung der Jahresarbeiten des Schuljahres 2014/15

Artikel zur Präsentation der Jahresarbeiten im "Neuen Tag"

Prämierung der Jahresarbeiten

Prämierung der Jahresarbeiten

Prämierung der Jahresarbeiten

Kreativ, aufwändig und wirklich gut!

Am 22. Dezember 2014 wurden im Gartensaal des Kepler-Gymnasiums die Expertenarbeiten der Hochbegabtenklassen prämiert. Sieger gab es in den drei Kategorien kreativste, aufwändigste und beste Arbeit.
Alle Schülerinnen und Schüler der Hochbegabtenklassen fertigen jährlich eine Expertenarbeit an, im Rahmen derer sie sich über mehrere Wochen mit einem selbst ausgesuchten Thema beschäftigen. Da viele Schüler im letzten Schuljahr mit ihrer teils wissenschaftlich teils projektorientiert erstellten Arbeit erstaunliche Ergebnisse geliefert hatten, sollten diese Leistungen natürlich auch gewürdigt werden.
Nachdem die Klassen 6 bis 10 bereits eine Auswahl an sehr guten Arbeiten für die Prämierung gemeldet hatten, präsentierten die ausgewählten Experten ihre Themen dem Publikum. Die Schüler aller Hochbegabtenklassen bildeten die Jury und entschieden mit ihren Stimmen, welche Arbeit die beste, kreativste bzw. aufwändigste darstellte.

Präsentiert wurden die Themen

  • Aufzucht von Salzkrebsen (Daniel Scharl) – prämiert für die kreativste Arbeit
  • Buddhistische Symbole (Paul Eißner) – prämiert für die aufwändigste Arbeit
  • Das Leben der Gladiatoren im Römischen Reich (Franziska Vogel) – prämiert für die beste Arbeit
  • Der Englische Fußball (Michael Aßmann)
  • Orgelbau – Aufbau einer Pfeifenorgel (Tobias Rebhan)
  • Die Geschichte der Entwicklung der Kampfpanzer nach dem zweiten Weltkrieg (Tobias Bauer)

Prämierung der Jahresarbeiten

Prämierung der Jahresarbeiten (Sieger)